Fulgora
Exklusives Feature der Space Age Erweiterung.

Fulgora ist ein neuer, karger Wüsten-Planet. Seine Oberfläche ist aufgeteilt in inselartige Plateaus und tiefe Ölsande. Während der Nacht wird der Planet von heftigen Gewitterstürmen heimgesucht, die Gebäude beschädigen.
Für die Reise zu diesem Planeten wird Entdeckung des Planeten Fulgora benötigt.
Errungenschaften
| Visit Fulgora Travel to planet Fulgora. |
Exklusive Gegenstände
Schrott kann ausschließlich auf Fulgora gefunden werden – in abbaubaren Schrottfeldern oder als verstreuter Schutt auf dem Planeten.
Die folgenden Gegenstände werden auf Fulgora freigeschaltet und können nur auf dem Planeten hergestellt werden:
- Wissenschaftspaket für Elektromagnetismus
- Elektromagnetische Fabrik
- Blitzkollektor
- Blitzableiter
- Wiederverwerter
Die folgenden Gegenstände werden auf Fulgora freigeschaltet, können aber auch anderswo hergestellt werden:
- Mechrüstung
- Tragbarer Akku 3
- Energieschild 2
- Persönlicher Roboterhangar 2
- Qualitätsmodul 3
- Tesla-Geschützturm
Oberfläche
Eigenschaften
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Schadstofftyp | Keine |
| Tag-Nacht-Zyklus | 3 Minuten |
| Magnetfeld | 99 |
| Solarpanel-Leistung | 20% |
| Druck | 800 |
| Schwerkraft | 8 |
Biome
Fulgora ist in zwei deutlich unterschiedliche Biome unterteilt.
- Plateaus sind über die Landschaft verteilte Inseln. Sie sind das einzige Biom, in dem Fabriken gebaut werden können. Einige Plateaus beherbergen außerirdische Ruinen, die fulgorianische Blitzattraktoren enthalten, welche Gebäude schützen können, bis eigene Blitzableiter freigeschaltet werden. Andere Plateaus enthalten Schrott, Fulgoras einzige Ressource.
- Die Niederungen zwischen den Plateaus wird vom Ölmeer ausgefüllt. Dort können außer Gleisstützen keine Gebäude errichtet werden. Man kann sie zu Fuß durchqueren, doch gelegentliche Ölflecken verlangsamen die Bewegung stark. Ein Pumpwerk kann am Rand der Ölsande platziert werden, um unbegrenzt Schweröl zu fördern.
Gelände
Das Gelände Fulgoras besteht größtenteils aus dem Öl-Ozean, auf denen außer Gleisstützen nichts gebaut werden kann. Die Fortbewegung zu Fuß ist möglich, aber langsam. Das Ölmeer ist unterteilt in tiefe und flache Bereiche; tiefe Bereiche verlangsamen die Bewegung noch stärker und erlauben selbst den Bau von Gleisstützen erst nach Erforschung von Fundamente für Gleisstützen.
Über das Ölmeer verteilt liegen Inseln verschiedener Größe, auf denen normal gebaut werden kann. Anfangs sind sie die einzigen Orte auf Fulgora, an denen Fabriken errichtet werden können, da Fundamente für den Bau auf Öllanden erst viel später erforscht werden können.
Die Inseln gibt es in drei Größenklassen:
- Kleine Inseln mit vielen Ressourcen, aber wenig Baufläche
- Mittlere Inseln mit weniger Ressourcen, aber ausreichend Platz für eine kleine Fabrik
- Große Inseln ohne Ressourcen, aber mit genug Platz für den Hauptteil einer mittelgroßen Fabrik
Mehrere Inseln können sich überlappen und so eine größere Insel mit lokalen Ressourcen bilden. Die meisten Inseln sind jedoch voneinander getrennt, sodass Transport zwischen ihnen per Zug erfolgen muss. Oft ist der Abstand zwischen zwei Inseln zu groß für Roboterhangare oder große Strommasten, sodass lokale Logistik- und Stromnetze aufgebaut werden müssen, da weder Roboterhangare noch Strommasten ohne Fundamente auf dem Ölmeer gebaut werden können.
Auf den Inseln finden sich außerdem Fulgorit, Fulgoranischer Blitzattraktors, Fulgoranische Ruines und Fulgoranische Gewölbe-Ruinen, wodurch man ohne den Wiederverwerter Zugang zu grundlegenden Ressourcen erhält.
Mechaniken
Blitze
Während der Nacht treten auf Fulgora dichte Gewitter auf, mit häufigen Blitzeinschlägen über die gesamte Oberfläche. Jeder Chunk wird etwa alle 10 Sekunden einmal getroffen (lightnings_per_chunk_per_tick = 1 / (60 * 10)).
Wenn ein Blitzeinschlag in der Nähe eines Blitzableiters, Blitzkollektors oder Fulgoranischer Blitzattraktors stattfinden soll, trifft der Blitz immer dieses Objekt und wird dadurch harmlos. Fehlt ein solches Objekt, schlägt der Blitz am vorgesehenen Ort ein und beschädigt nahegelegene Objekte.
Blitze bevorzugen das Objekt mit der höchsten Priorität und wählen zufällig zwischen gleichwertigen Zielen.
| Objekt | Priorität |
|---|---|
| Blitzkollektor | 10.000 |
| Blitzableiter | 1.000 |
| Fulgoranischer Blitzattraktor | 1.000 |
| Fulgoranische Gewölbe-Ruine | 95 |
| Kolossale Fulgoranische Ruine | 94 |
| Riesige Fulgoranische Ruine | 93 |
| Große Fulgoranische Ruine | 92 |
| Mittlere Fulgoranische Ruine | 91 |
| Objekte | Kategorie |
|---|---|
| Legacy rail Schiene Rail ramps and elevated rails Gleisstütze | Gleise |
| Zugsignal Zug-Kettensignal | Zugsignale (nicht Zughaltestellen) |
| Lokomotive Artilleriewaggon Güterwaggon Tankwaggon | Züge |
| Mauer Landminen | Mauern und Minen |
| Baum Felsen Fulgorit | Bäume und Objekte, gilt für gefilterten Abrissplaner als Fels |
Blitzableiter und -sammler
Blitzableiter und Blitzkollektoren haben neben dem Schutz vor Blitzen eine zweite Funktion: Sie wandeln Blitze in gespeicherte Energie um, die schnell in das lokale Stromnetz eingespeist wird. Mit genügend Akkumulatoren für den Tag oder für Blitzpausen kann dies die Hauptstromquelle der Fabrik sein.
Damit werden Blitze auf Fulgora zugleich Fluch und Segen: Die Fabrik muss vollständig durch Blitzableiter oder -sammler geschützt werden, und nächtliche Erkundung ist gefährlich. Für eine etablierte Basis jedoch sind Blitze eine bequeme Energiequelle – besonders wichtig angesichts der schwachen Solarleistung auf Fulgoras Oberfläche und der Schwierigkeit, vor Verfügbarkeit von Fundamenten ein globales Stromnetz aufzubauen.
Natürliche Ressourcen
Abgesehen von zahlreichen Gegenständen aus Ruinen gibt es auf Fulgora nur zwei "natürliche" Ressourcen: Schweröl und Schrott.
Schweröl kann unbegrenzt gewonnen werden, indem ein Pumpwerk am Rand einer Insel platziert wird, sodass sie direkt aus dem Ölozean fördert.
Schrott findet sich auf kleinen und mittleren Inseln wie ein Erz. Im Gegensatz zu anderen Ressourcen wird Schrott jedoch nicht direkt zu einem Grundmaterial wie Eisenplatten oder Kupferplatten verarbeitet. Stattdessen wird er im Wiederverwerter zu verschiedenen Gegenständen recycelt. Spieler können ebenfalls per Hand recyceln, sofern der Bauplan freigeschaltet wurde.
| Input | Output | Chance | Rate |
|---|---|---|---|
| Schrott | Eisenzahnrad | 20% | 0.5/s |
| Festbrennstoff | 7% | 0.175/s | |
| Beton | 6% | 0.15/s | |
| Eis | 5% | 0.125/s | |
| Stahlträger | 4% | 0.1/s | |
| Batterie | 4% | 0.1/s | |
| Stein | 4% | 0.1/s | |
| Kupferkabel | 3% | 0.075/s | |
| Integrierter Schaltkreis | 3% | 0.075/s | |
| Mikroprozessor | 2% | 0.05/s | |
| Leichtbauteil | 1% | 0.025/s | |
| Holmiumerz | 1% | 0.025/s |
Da diese Liste Zwischenprodukte wie Mikroprozessoren enthält, aber keine Eisen- oder Kupferplatten, müssen viele dieser Gegenstände weiter recycelt werden, um ihre Zutaten zu erhalten. Man muss daher entscheiden, was recycelt wird, ohne die Fließbänder mit ungenutzten Ressourcen zu überladen.
Zugang zu grundlegenden Ressourcen
- Wasser kann aus Eis (aus Recycling von Schrott) über Schmelzen von Eis gewonnen werden
- Stein kann durch Recycling von Schrott gewonnen werden
- Eisenerz kann durch Recycling von Beton gewonnen werden
- Eisenplatte kann durch Recycling von Eisenzahnrad, Batterie oder Elektronischer Schaltkreis gewonnen werden
- Kupferplatte kann durch Recycling von Kupferkabel, Batterie oder Leichtbauteil gewonnen werden
- Kohle kann nicht gewonnen werden und muss von anderen Planeten geliefert werden. Allerdings:
- Kunststoffstange kann durch Recycling von Integrierter Schaltkreis oder Leichtbauteil gewonnen werden
- Es gibt keine Feinde auf dem Planeten, daher werden Sprengstoffmunition oder Granates nicht benötigt
- Rohöl ist nicht verfügbar, aber Schweröl ist über Pumpwerke leicht zugänglich
- Kupfererz ist nicht verfügbar, da es nur für Kupferplatten benötigt wird und Schmelzprozesse nicht rückgängig gemacht werden können
Weltraumrouten
Fulgora ist mit drei anderen Planeten verbunden: Nauvis, Gleba und Aquilo.
| Planet | Entfernung (km) |
|---|---|
| Nauvis | 15.000 |
| Gleba | 15.000 |
| Aquilo | 30.000 |
Asteroidenraten-Diagramme:
Weltraumroute von Nauvis nach Fulgora |
Weltraumroute von Gleba nach Fulgora |
Weltraumroute von Fulgora nach Aquilo |
Legende:
| Asteroidentyp | Klein | Mittel | Groß |
|---|---|---|---|
| ● Blau | ● Rot | ● Cyan | |
| ● Orange | ● Gelb | ● Braun | |
| ● Grün | ● Magenta | ● Lila |
Orbit
Eigenschaften
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Solarpanel-Leistung | 120% |
| Asteroid-Typ | Spawn-Verhältnis |
|---|---|
| Metallischer Asteroidenbrocken | 4 |
| Kohlenstoffhaltiger Asteroidenbrocken | 3 |
| Sauerstoffhaltiger Asteroidenbrocken | 1 |
| Promethiumhaltiger Asteroidenbrocken | 0 |
| Asteroid-Größe | Spawn-% |
|---|---|
| Klein | .25 |
| Mittel | .25 |
| Groß | 0 |
| Riesig | 0 |
Hinweis:
- Kleine Asteroiden spawnen auf Nauvis mit 1,25 %
- Riesige Asteroiden spawnen erst jenseits von Aquilo

Galerie
-
Beispiellandschaft von Fulgora.
-
Fulgora auf dem Titelbildschirm der Erweiterung.
Trivia
- Die Ruinen des Planeten deuten darauf hin, dass dort einst eine unbekannte Zivilisation existierte, lange vor den Ereignissen des Spiels.
- In der Mythologie ist Fulgora die römische Personifikation des Blitzes und eine Schildmaid des Donnergottes Jupiter.
- Der Planet basiert auf realen Wüstenplaneten sowie auf Blitzphänomenen, die auf anderen Planeten wie Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun beobachtet wurden.


