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Akkumulator

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Akkumulator

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Rezept

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Gesamtressourcen

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Farbe auf Karte

Trefferpunkte

150

Stapelgröße

50

Maße

2×2

Energiekapazität

5.0 MJ (elektrisch)

Power input

300 kW

Energieproduktion

300 kW

Abbauzeit

0.1

Prototyp-Typ

accumulator

Interner Name

accumulator

Benötigte Technologien

Electric energy accumulators (research).png

Produziert von

Assembling machine 1.png
Assembling machine 2.png
Assembling machine 3.png
Player.png

Verbraucht von

Satellite.png

Ein Akkumulator speichert eine begrenzte Menge Strom, wenn die Produktion den Verbrauch übersteigt, und stellt diesen umgekehrt wieder zur Verfügung. Er kann bei einer maximalen Ladung/Entladung von 300 kW maximal 5 MJ speichern. Wird der Akkumulator mit einem Schaltungsnetz verbunden, gibt er auf einem zu definierenden Signal seine prozentuale Ladung als Zahl von 0 bis 100 aus.

Bemerkungen

  • 5 MJ gespeicherte Energie benötigen etwa 17 s, um vollständig ge-/entladen zu werden. Siehe auch Sekunden für weitere Berechnungen.
  • Um 1 MW durch die gesamte Nacht abzusichern, werden 20 Akkumulatoren (100 MJ) benötigt, da die Akkumulatoren nicht sofort ab Beginn der Abenddämmerung entladen werden. Siehe die Grafik in diesem Forum-Beitrag.
  • Wird Strom über die maximale Abgabe hinaus an mehrere nicht verbundene Netze abgegeben, wird die Energie nicht gleichmäßig verteilt (einige Verbraucher erhalten möglicherweise 100 %, andere 0 %)
  • Kann verwendet werden, um eine begrenzte Menge an Strom (ein Vielfaches der maximalen Laderate) für einen Abschnitt des Netzes bereitzustellen.
  • Die Animation für Ladung und Entladung produziert etwas Licht.
  • Akkumulatoren können als Unterbrechungsfreie Stromversorgung dienen, bis die Hauptenergieversorgung wiederhergestellt ist.
  • Wird die Fabrik hauptsächlich von Solarpanel versorgt, können nachts Akkumulatoren die Stromversorgung aufrechterhalten.
  • Durch Akkumulatoren können Bedarfsspitzen abgefangen werden. Wenn der Stromverbrauch eines Geräts die Stromproduktion für einige Sekunden übersteigt, können Akkumulatoren das Netz stützen, bis sich das betreffende Gerät wieder abschaltet oder einen geringeren Strombedarf hat.

Weitere Verwendungen

Wenn man keine Durchsatzbeschränkungen möchte, kann man einen Stromschalter benutzen.

Isolation von Stromnetzen

Akkumulatoren können genutzt werden, um Stromnetze zu trennen. Dies hat mehrere Einsatzmöglichkeiten. Da Akkumulatoren eine niedrige Priorität bei der Stromversorgung haben, werden sie nur geladen, wenn Energie übrig ist. Gleichzeitig können sie diese Energie in ein anderes Netzwerk abgeben. Dazu folgendes Beispiel:

Beispiel für Akkumulatoren, die sich zwei getrennte Netzwerke teilen. (Zum vergrößeren klicken)

Die beiden Stromnetze A und B sind nicht direkt verbunden: Sie haben eine indirekte Verbindung über die Akkumulatoren, die in beide Netze eingebunden sind. Dies wird erreicht, indem Strommasten für jedes Netz mit den Akkumulatoren verbunden werden (Positionierung, so dass die Akkumulatoren im Verteilungsgebiet sind). Es darf dabei keine Verbindung zwischen den Strommasten der verschiedenen Netze bestehen (durch Anwendung von Kupferkabeln auf bestehende Verbindungen werden diese getrennt).

Im oben gezeigten Beispiel:

  • Die Akkumulatoren werden nur geladen, wenn in Netz A oder B ein Energieüberschuss besteht.
  • Die Akkumulatoren werden nach Bedarf entladen, wenn in einem Netz nicht genug Energie produziert wird.
  • Durch die maximale Ladung/Entladung von 300 kW kann der Austausch zwischen den Netzen nur 300 kW mal die Anzahl an Akkumulatoren betragen (1,5 MW im Beispiel).
  • Diese Isolation ist bidirektional: Jedes Netz kann die Akkumulatoren laden und entladen.

Diese Technik kann immer dann eingesetzt werden, wenn diese Art der Isolierung gewünscht ist.

Reduzierung des Energieverbrauchs in kritischen Situationen

Eine sehr nützliche Anwendung dieser Technik besteht in der Trennung von kritischen (wie Laser-Geschütztürme, Munitionsproduktion, oder jede andere Priorisierung) und unkritischen Teilen der Fabrik (z.B. Radar, Forschungslabore, Lichtbogenöfen, Elektrische Erzförderer, Effektverteiler, usw.).

Dazu müssen die Hauptenergieerzeugung und kritische Komponenten in ein Netz und unkritische Komponenten in ein anderes eingebunden werden und diese wie oben verbunden werden. Dadurch passiert das folgende:

  • Energie wird nur in das unkritische Netz übertragen, wenn im Hauptnetz ein Überschuss besteht und
  • die Rate wird auf 300 kW pro Akkumulator begrenzt.

Da die Akkumulatoren nur dann Strom erhalten, wenn es einen Überschuss auf dem Hauptnetz gibt, wird das Netz niedriger Priorität deaktiviert, wenn der Strom knapp ist. Dies begrenzt auch den Stromverbrauch des Netzes mit niedriger Priorität, wenn sein Verbrauch steigt. Wenn beispielsweise zwei Fabriken von einem Netz mit niedriger Priorität vesorgt werden, von denen zu einem Zeitpunkt normalerweise nur eine von beiden läuft, dann wird nicht mehr Strom verbraucht wenn sie zufälligerweise beide zur gleichen Zeit laufen, sondern die beiden laufen dann langsamer.

Im Prinzip lautet die Vorgabe: "Liefere nur dann Strom an diese Anlagen, wenn genug zur Verfügung steht, und selbst dann überschreite diese Lieferrate niemals".

Im Allgemeinen ist dies eine Technik, die gut funktioniert, wenn man gerade erst Akkumulatoren und Solarpanel erforscht hat, aber noch nicht genug Ressourcen hat, um große Solarfarmen und Akkumulatorenfarmen zu bauen.

Siehe auch