Gleba
Exklusives Feature der Space Age Erweiterung.

Gleba ist ein feuchter, landwirtschaftlicher Planet, der Hügel voller Pilze und sumpfige Tiefländer beheimatet.
Dort sind Fünfbeiner
aufzufinden. Sie sind spinnenartige Gegner, die vom Geruch biologischer Prozesse (Sporen genannt) angezogen werden, ähnlich Kreaturen auf Nauvis, die schlecht auf Umweltverschmutzung zu sprechen sind. Eine der auffälligsten Eigenschaften Glebas ist, dass fast alles biologisch ist.
Die Entdeckung des Planeten Gleba ist nötig, um zu diesem Planeten zu reisen.
Errungenschaften
| Visit Gleba Travel to planet Gleba. |
Exklusive Gegenstände
Yumako- und Geleenuss-Früchte können nur auf Gleba gewonnen werden. Bäume, auf denen sie wachsen, können mit einem Landwirtschaftsturm geerntet werden. Mithilfe von Samen kann ein neuer Setzling gepflanzt werden. Dieser Zyklus kann beliebig oft wiederholt werden.
Die folgenden Gegenstände werden auf Gleba freigeschaltet und können nur dort gefertigt werden:
- Wissenschaftspaket für Landwirtschaft
- Künstliche Erde für Geleenuss
- Künstliche Erde für Yumako
- Wuchernde Erde für Geleenuss
- Wuchernde Erde für Yumako
- Biokammer
Die folgenden Gegenstände werden auf Gleba freigeschaltet und können überall gefertigt werden:
- Landwirtschaftsturm (Nur auf Gleba und Nauvis baubar)
- Gefangenes Beißernest (Nester können mit Glebas Rakete für Gefangennahme gefesselt, mit Aquilo-Wissenschaft erforscht, und nur auf Nauvis produziert werden).
- Heizturm
- Biolabor (mit Gleba-Wissenschaftspaketen freigeschaltet, aber nur auf Nauvis produzierbar und platzierbar)
- Raketen-Geschützturm
- Spidertron
- Stapelgreifarm
- Werkzeuggürtel-Ausrüstung
- Produktivitätsmodul 3
- Effizienzmodul 3
Zu beachten ist, dass Stapelgreifarme zwar auf Gleba erzeugt werden können, es jedoch durch das Nutzen von schnellem Verderben unpraktisch ist.
Oberfläche
Eigenschaften
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Umweltverschmutzungsart | Sporen |
| Tag-Nacht-Zyklus | 10 Minutes |
| Magnetfeld | 10 |
| Solarenergie | 50% |
| Druck | 2000 |
| Schwerkraft | 20 |
Biome
Glebas Gelände besteht aus höher liegenden Regionen mit trockenem, bebaubarem Gelände und niedrigeren, sumpfigen Regionen, die von seichtem Wasser durchzogen sind, auf dem man nicht ohne Landaufschüttung bauen kann. Klippen weisen meist auf den Übergang von niedriger zu höher liegenden Regionen hin. Das Biom der dunklen Hochländer beherbergt potentiell Steine. Die orangen oder türkisen mittelhohen Biome sind genug erhöht um kein seichtes Wasser zu haben.
Fünfbeiner können sich nur auf seichtem Wasser Nester bilden (nicht vom Biom abhängig), wodurch die Expansion der Gegner aufgehalten wird. Dieser Effekt kann auch durch das Platzieren von Landaufschüttung auf seichtem Wasser hervorgerufen werden.
Die blauen Biome sind Sümpfe, die normalerweise neben Seen mit tiefem Wasser gefunden werden. Diese Regionen bieten neben ihrer Flora nichts besonderes.
In den roten und grünen Biomen können jeweils Geleestrünke und Yumako Bäume gefunden werden. Außerdem enthalten sie reichlich Kupfer- und Eisen-Stromatolith, was sie zu guten Quellen von Erzen und Erzbakterien macht.
Jedes dieser Biome hat drei Arten von Kacheln mit fruchtbarem Boden.
Kacheln fruchtbaren Bodens umgeben natürliche Geleestrünke und Yumako Bäume. Diese Kacheln können bepflanzt werden. Die Pflanzen wachsen ohne weiterem Zutun. Allerdings gibt es meist nicht viele dieser Kacheln in einem Biom.
Den fruchtbaren Boden umgebend befinden sich mehrere Yumako-/Geleenuss-Kacheln im seichten Wasser. Diese werden erst mit Geleenuss- oder Yumako-Kacheln fruchtbar.
Die weite Mehrheit des Biomes besteht aus dunkelroten oder grünen Kacheln (manche sind seichte Sümpfe, andere sind bebaubar) verschiedener (nicht genannter) Arten. Diese Kacheln können wuchernde Geleenuss und Yumako Böden auf ihnen platziert bekommen, was so gut wie das gesamte Biom landwirtschaftlich nutzbar macht (wobei hohe Kosten anfallen können).
In der Fernansicht sind die hellsten Kacheln die fruchtbaren, die etwas dünkleren, die sie umgeben, sind Feuchtgebiete und die restlichen können wuchernden Boden beherbergen.
Zu beachten ist, dass wuchernde Böden auf den selben Feuchtgebietkacheln platziert werden kann, auf denen auch künstliche Erden platziert werden können. Wuchernde Böden haben keinerlei besondere Effekte auf die Kacheln und sind deutlich teurer als künstliche Erden. Deshalb ist Vorsicht geboten um das Verwenden teurerer Böden dort zu vermeiden, wo billigere genau so gut funktionieren.
Mechanik
- Hauptartikel: Spoilage mechanics
Die meisten biologischen Produkte auf Gleba sind verderblich. Sie haben einen Timer eingebaut, der mit der Erstellung des Gegenstands zu laufen beginnt. Sobald er 0 erreicht wird das Objekt in Unrat,
verwandelt (mit ein paar Ausnahmen). Dieser Prozess ist unaufhaltbar.
Die Dauer des Timers ist abhängig vom Objekt ab und liegt zwischen wenigen Minuten und 2 Stunden. Das bedeutet, dass die Gegenstandsverarbeitungsmenge auf Gleba wichtiger denn je ist und dass das Anhäufen großer Mengen nutzlos ist, weil Gegenstände in Behältern verderben können.
Die Biokammer, Glebas spezielles Produktionsgebäude, benutzt eine Kraftstoffquelle, nämlich Nährstoffe. Nährstoffe verderben nach 5 Minuten.
Erwerb grundlegender Resourcen
- Wasser ist mit Pumpwerken massenhaft verfügbar
- Steine können wie auch z.B. auf Nauvis gefunden und abgebaut werden
- Eisenerz kann von Eisenbakterien gewonnen werden, welche in einer Biokammer mithilfe von Eisenbakterienkultivierung kultiviert werden können
- Copper ore kann (ähnlich wie bei Eisen) von Kupferbakterien in einer Biokammer gewonnen werden (Kupferbakterienkultivierung wird dafür benötigt).
- Kohle kann mit Kohlensynthese gewonnen werden
- Rohöl steht nicht zur Verfügung. Allerdings:
- Kunststoffstangen können von Bioplastik gewonnen werden
- Schwefel kann von Bioschwefel gewonnen werden
- Schmiermittel kann von Bioschmiermittel gewonnen werden
- Raketenbrennstoff kann mithilfe von Raketenbrennstoff von Gelee gewonnen werden
- Schweröl kann mit Kohleverflüssigung hergestellt werden, sofern das Anfangsschweröl von einem anderen Planeten gebracht wird. Es wird eigentlich nur für Flammenwerfer-Geschütztürme verwendet, da alle anderen Ölprodukte über Biorezepte günstiger hergestellt werden können. Einfache Kohlenverflüssigung ist eine weitere Option sofern Kalzit von Raumplattformen über das fortgeschrittene Zerkleinern von sauerstoffhaltigen Asteroiden oder von Vulcanus gebracht wird.
Energieerzeugung
Der Heizturm ist ein verbrennendes Gerät, dass verwendet werden kann um über Wärmetauscher und Dampfturbinen Strom zu erzeugen. Anstatt der eben genannten Konstruktion kann auch eine mit Heizkesseln verwendet werden. Gleba generiert alle Ressourcen des Planets erneuerbar, auch Raketentreibstoff.
Weltraum-Routen
Gleba ist mit 4 anderen Planeten verbunden: Nauvis, Vulcanus
, Fulgora
, und Aquilo
.
| Planet | Entfernung (km) |
|---|---|
| Nauvis | 15,000 |
| Vulcanus |
15,000 |
| Fulgora |
15,000 |
| Aquilo |
30,000 |
Asteroidenraten-Diagramme:
Weltraumroute von Nauvis nach Gleba |
Weltraumroute von Vulcanus nach Gleba |
Weltraumroute von Gleba nach Fulgora |
Weltraumroute von Gleba nach Aquilo |
Legende:
| Asteroidentyp | Chunk | Mittel | Groß |
|---|---|---|---|
| ● Blue | ● Red | ● Cyan | |
| ● Orange | ● Yellow | ● Brown | |
| ● Green | ● Magenta | ● Purple |
Orbit
Eigenschaften
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Solarpanelleistung | 200% |
| Asteroiden-Typen | Spawn-Verhältnis |
|---|---|
| Metallisch | 2 |
| Kohlenstoffhaltig | 5 |
| Oxidisch | 1 |
| Promethium | 0 |
| Asteroiden-Größe | Spawn % |
|---|---|
| Chunk | .30 |
| Mittel | .25 |
| Groß | 0 |
| Riesig | 0 |
Hinweis:
- Chunks spawnen auf Nauvis mit 1.25%
- Riesige Asteroiden spawnen nur nach Aquilo

Gallerie
-
Beispielslandschaft auf Gleba.
-
Beispielhafte Kartenansicht von Gleba, unterschiedliche Farben kennzeichnen unterschiedliche Biome.
-
Gleba auf dem Titelbildschirm der Space Age-Erweiterung.
Trivia
- In der Biologie ist ein "Gleba" das fleischige, von Sporen durchdrungene Innere einiger Pilze.
- In der Entwicklungsphase Factorios wurde Gleba einst nach Bacchus, dem römischen Gott der Fruchtbarkeit, Obstgärten und Vegetation, benannt.



