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Ein '''Effektverteiler''' ist ein Gerät, das [[Module/de|Moduleffekte]] in einem 9×9-Quadrat an Maschinen in der Nähe überträgt. Die Effekte werden nur mit halber Effizienz übertragen. Ein Effektverteiler ermöglicht es jedoch, den Effekt eines Moduls an mehrere Maschinen zu übertragen, und der Effekt aller Effektverteiler in Reichweite einer einzelnen Maschine stapelt sich. Darüber hinaus können Effektverteiler über die normalen Grenzen der internen Modulplätze hinausgehen, wie z.B. die Erhöhung des Ausstoßes einer {{TransLink|Pumpjack}} an einer erschöpften Ölquelle auf 0,25 Öl pro Zyklus, während sie allein nur einen Ausstoß von 0,2 erreichen könnte.
{{:Infobox:Beacon}}
Ein '''Effektverteiler''' ist ein Gerät, das die Effekte von {{L|Module}}en in einem 9×9‑Bereich an nahegelegene nicht-befeuerte Maschinen überträgt und dabei die Wirkung dieser Module zusätzlich verstärkt. Ein Effektverteiler ermöglicht es, den Effekt eines Moduls auf mehrere Maschinen zu übertragen; mehrere Effektverteiler können dieselbe Maschine beeinflussen, allerdings mit abnehmendem Ertrag. Außerdem können Effektverteiler Verstärkungen über die normalen Grenzen der internen Modulplätze hinaus bereitstellen.


Der Effektverteiler strahlt in gleichmäßigen Intervallen elektrische Blitze aus, deren Farbe den Modulen im Effektverteiler entsprechen.
Der Effektverteiler sendet in regelmäßigen Abständen eine elektrische Ladung aus; die Farbe ändert sich je nachdem, welche Module eingesetzt sind oder ob keine enthalten sind.


== Verwendung ==
== Verwendung ==


Effektverteiler bringen den '''''größten Nutzen''''', wenn sie wie folgt verwendet werden:
Effektverteiler sind '''''am sinnvollsten''''' in folgenden Situationen:


* Es gibt viele kompatible Geräte in einem dichten Gebiet
* Es befinden sich viele kompatible Maschinen nahe beieinander


Dadurch kann der Effekt des Effektverteilers mehrere Maschinen erreichen, wodurch man Materialien für die Herstellung von Modulen sparen kann.
Dies ermöglicht es, dass der Effektverteiler mehrere Maschinen erreicht, wodurch Materialien beim Herstellen von Modulen eingespart werden können.


* Es gibt eine Maschine, die eine besonders hohe Arbeitsgeschwindigkeit haben soll
* Eine einzelne Maschine muss mit extrem hoher Geschwindigkeit arbeiten


Erzförderer sind das beste Beispiel dafür. Wenn ein Erzfeld klein, aber reichhaltig ist, ist ein höheres Abbautempo pro Erzförderer notwendig, um den Bedarf zu decken, da das Hinzufügen weiterer Erzförderer nicht möglich ist. Daher können mehrere Effektverteiler mit Tempomodulen um einen Bergbaubohrer herum (mit Modulen im Erzförderer selbst) verwendet werden, um das Tempo des einzelnen Bohrers um ein Vielfaches zu erhöhen, um so die geringe Menge an Bohrern auszugleichen.
Erzförderer sind ein Beispiel für diese Anwendung. Wenn ein Ressourcenfeld klein, aber ergiebig ist, wird mehr Geschwindigkeit pro Förderer benötigt, da keine zusätzlichen Förderer platziert werden können. Mehrere Effektverteiler mit Geschwindigkeitsmodulen um einen Erzförderer (zusätzlich zu Modulen im Förderer selbst) können die Geschwindigkeit des einzelnen Förderers stark erhöhen, um die geringe Anzahl an Förderern auszugleichen.


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Effektverteiler sollten in folgenden Fällen '''''nicht''''' benutzt werden:
Effektverteiler sollten '''''nicht''''' in folgenden Situationen verwendet werden:


* Die Maschine(n), die verstärkt werden, arbeiten nicht durchgehend
* Die verstärkte(n) Maschine(n) arbeiten nur selten


Dies führt zur Verschwendung von Strom, da Effektverteiler immer Strom verbrauchen, auch wenn die Maschinen, die sie verstärken, nicht arbeiten. Dies kann mit etwas Planung und der Verwendung eines {{TransLink|Power switch}}s umgangen werden.
Dies führt zu Stromverschwendung, da Effektverteiler immer Strom verbrauchen, selbst wenn die verstärkten Maschinen stillstehen. Dies kann jedoch mit etwas Planung und dem Einsatz eines {{L|Power switch}} umgangen werden.


* Der Versuch, nicht-modulkompatible Maschinen zu verstärken
* Es wird versucht, Maschinen ohne Modulkompatibilität zu verstärken


Nur Maschinen, die über Modulsteckplätze verfügen, werden von einem Effektverteiler beeinflusst.
Nur Maschinen mit Modulplätzen werden von einem Effektverteiler beeinflusst.


== Einschränkungen ==
== Einschränkungen ==


* Nur Gebäude mit Modulsteckplätzen können von Effektverteilern profitieren (d.h. {{TransLink|Laser turret}} profitiert nicht). Die einzige Ausnahme von dieser Regel sind Effektverteiler selbst, die ''nicht'' von den in ihnen eingebauten Modulen (oder anderen Effektverteilern) profitieren, so dass ihre Energiekosten nicht reduziert werden können.
* Nur Gebäude mit Modulplätzen können von Effektverteiler-Effekten profitieren (z. B. profitiert eine {{L|Laser turret}} nicht). Die einzigen Ausnahmen sind Effektverteiler selbst, die ''nicht'' von Modulen in sich selbst (oder anderen Effektverteilern) profitieren, sodass ihre Energiekosten nicht reduziert werden können.


* Es können nur [[Module/de#Tempomodul|Tempo-]] und [[Module/de#Effizienzmodul|Effizienzmodule]] in Effektverteilern verwendet werden, keine [[Module/de#Produktivitätsmodul|Produktivitätsmodule]].
* Derzeit können nur [[Module/de#Tempomodul|Tempo]]- und [[Module/de#Effizienzmodul|Effizienz]]module in Effektverteilern verwendet werden; [[Module/de#Produktivitätsmodul|Produktivitäts]]- und [[Module/de#Qualitätsmodul|Qualitäts]]{{SA}}module können nicht eingesetzt werden.


* Der übertragene Effekt eines Effektverteilers ist nur die Hälfte des Effekts der enthaltenen Module. Also: zwei gleiche Moduls = der Wert eines Moduls wird übertragen. Diese Einschränkung kann mit mehreren Effektverteilern mit überlappenden Bereichen überwunden werden.
* Mehrere Effektverteiler, die dieselbe Maschine überlappen, unterliegen abnehmenden Erträgen. Es ist daher effizienter, Gebäude um Effektverteiler herum anzuordnen als Effektverteiler um Gebäude.
 
== Übertragungsstärke ==
 
Die Wirkung von Modulen in Effektverteilern entspricht nicht der Wirkung derselben Module in Maschinen. Stattdessen wird sie mit einem Faktor multipliziert, der „Übertragungsstärke“ genannt wird. Dieser Faktor gilt für alle vom Modul beeinflussten Werte, sowohl positive als auch negative.
 
Die Übertragungsstärke hängt von zwei Faktoren ab. Der erste ist die Verteilungseffizienz des Effektverteilers; bei normalen Effektverteilern beträgt sie immer 1,5, aber {{L|Quality}}{{SA}} kann sie bei legendären Effektverteilern auf bis zu 2,5 erhöhen. Der zweite Faktor ist die Quadratwurzel der Anzahl der Effektverteiler, die dieselbe Maschine beeinflussen. Für eine Maschine, die von <code>n</code> Effektverteilern beeinflusst wird, berechnet sich die Übertragungsstärke jedes Effektverteilers für diese Maschine als <code>(Verteilungseffizienz) ÷ sqrt(n)</code>. Für <code>n</code> Effektverteiler normaler Qualität ergibt sich eine kombinierte Übertragungsstärke von <code>1.5 × sqrt(n)</code>.
 
Praktisch bedeutet dies, dass zusätzliche Effektverteiler zunehmend weniger zusätzlichen Nutzen bringen, da der Effekt pro Effektverteiler sinkt, je mehr hinzugefügt werden.


== Maximale Anzahl pro Gebäude ==
== Maximale Anzahl pro Gebäude ==
[[File:Beacon range.png|thumb|300px|Effektiver Bereich eines Effektverteilers (9×9)]]
Die maximale Anzahl an Effektverteilern, die in Reichweite eines Gebäudes platziert werden können, hängt von dessen Grundfläche ab:
* Gebäude der Größe 2×2 bis 4×4: '''12 Effektverteiler''', mit einer Wirkung von 3,46‑fach gegenüber einem einzelnen Effektverteiler.
* Gebäude der Größe 5×5 bis 7×7: '''16 Effektverteiler''', mit einer Wirkung von 4‑fach gegenüber einem einzelnen Effektverteiler.
* Gebäude der Größe 8×8 bis 10×10: '''20 Effektverteiler''', mit einer Wirkung von 4,47‑fach gegenüber einem einzelnen Effektverteiler.
Da der Abstand zwischen Effektverteiler und Maschine nicht größer als zwei Kacheln sein darf, ohne die Maschine außerhalb der Reichweite zu platzieren, kann die Fließbandführung schwierig werden. In manchen Fällen kann der Einsatz des {{L|Logistic network}} erforderlich sein, um Maschinen zu versorgen.
Die maximale Anzahl an Effektverteilern, die in Reichweite einer Reihe von Gebäuden platziert werden kann:
* Reihe aus 3×3‑Gebäuden: '''8 Effektverteiler''', mit einer Wirkung von 2,83‑fach gegenüber einem einzelnen Effektverteiler.
* Reihe aus 5×5‑Gebäuden: '''10 Effektverteiler''', mit einer Wirkung von 3,16‑fach gegenüber einem einzelnen Effektverteiler.
Wenn Gebäude und Effektverteiler in parallelen Reihen angeordnet werden, ist der Versatz entlang der Reihenrichtung entscheidend. Beispiel: Eine Reihe aus {{L|Assembling machine 3}} zwischen zwei Reihen Effektverteilern. Wenn die Seiten der Effektverteiler und Montagemaschinen ausgerichtet sind, wird jede Montagemaschine von sechs Effektverteilern beeinflusst. Wenn jedoch entweder die Effektverteiler oder die Montagemaschinen um eine Kachel verschoben sind, wird jede Montagemaschine von acht Effektverteilern beeinflusst.


Die maximale Anzahl der Effektverteiler, die in Reichweite eines Gebäudes gebaut werden können, hängt von der Grundfläche des Gebäudes ab:
<gallery mode="nolines" widths=500px heights=335px>
* Gebäude von 2×2 bis 4×4 Größe: '''12 Effektverteiler'''.
File:Beacon_alignment_3x3.png|Wenn die Montagemaschinen mit den Effektverteilern ausgerichtet sind, wird jede Maschine von insgesamt 6 Effektverteilern beeinflusst. ''<small>(Zum Vergrößern klicken)</small>''
:Es ist zu beachten, dass diese Konfiguration ohne den Einsatz von Robotern zur Versorgung des Gebäudes praktisch nicht möglich ist, da möglicherweise nicht genug Platz für Fließänder und Greifarme vorhanden ist.
File:Beacon_alignment_3x4.png|Wenn die Montagemaschinen um 1 Kachel versetzt sind, wird jede Maschine von insgesamt 8 Effektverteilern beeinflusst. ''<small>(Zum Vergrößern klicken)</small>''
* 5×5 Gebäude: '''16 Effektverteiler'''.
</gallery>
:Das einzige Gebäude dieser Größe, das von Effektverteilern profitieren kann, ist die {{TransLink|Oil refinery}}. Diese kann nicht per Roboter versorgt werden, aber alle ihre Ein- und Ausgänge sind außer bei {{TransLink|Coal liquefaction}} Flüssigkeiten, die per Rohr zugeführt werden. So sind keine Greifarme erforderlich, und man kann unterirdische Rohre verwenden, die eine Reichweite von 9 Kacheln haben.
* 9x9 Gebäude: '''20 Effektverteiler'''.
:Das einzige Gebäude dieser Größe im Spiel ist das {{TransLink|Rocket silo}}. Anders als bei kleineren Gebäuden erlaubt diese Konfiguration eine Lücke von 2 Kacheln zwischen den Effektverteilern und dem Gebäude sowie eine Lücke von 1 Kachel zwischen den Effektverteilern, die mit der mittleren Kachel des Gebäudes ausgerichtet ist, was Platz für Fließbänder und Greifarme bietet.


Die maximale Anzahl von Effektverteilern, die in Reichweite einer Gebäudereihe gebaut werden können:
Allgemein, abhängig von der Breite der Maschinen modulo 3:
* Gebäudereihe von 3×3 Gebäuden: '''8 Effektverteiler'''.
* Ist die Breite der Maschinen durch drei teilbar, ist die Anordnung optimal, wenn die Seiten der Maschinen nicht mit den Seiten der Effektverteiler auf der Achse senkrecht zur Reihenrichtung ausgerichtet sind.
:Jedes Gebäude in der Reihe kann sich in Reichweite von 8 Effektverteilern befinden (Gebäude am Ende der Reihe möglicherweise mehr), wenn eine doppelte Reihe von Effektverteilern (ohne Zwischenräume) parallel gebaut wird (kann bis zu 2 Felder entfernt sein). Die mittlere Reihe der zu verstärkenden Gebäude muss jedoch relativ zur Effektverteilerreihe versetzt sein, d.h. das mittlere Plättchen keines Gebäudes der mittleren Reihe darf auf einer Linie liegen, die die mittleren Kacheln eines beliebigen Paares von gegenüberliegenden Effektverteilern der beiden Effektverteilerreihen verbindet.
* Ist die Breite der Maschinen modulo 3 gleich 1 (z. B. Breite 4), führt jeder Versatz zu einer optimalen Anordnung.
* Reihe von 5×5 Gebäuden: '''10 Effektverteiler'''.
* Ist die Breite der Maschinen modulo 3 gleich 2 (z. B. Breite 5), ist die Anordnung optimal, wenn die Mittelpunkte von Maschine und Effektverteiler auf der Achse senkrecht zur Reihenrichtung übereinstimmen. Dies erfordert einen Abstand von einer Kachel zwischen den Maschinen.
:Es gelten die gleichen Regeln wie zuvor, mit der Ausnahme, dass jetzt die mittlere Reihe ''nicht'' versetzt sein darf; d.h. die Mittelpunkte der verstärkten Gebäude müssen mit den Mittelpunkten einiger Effektverteilerpaare übereinstimmen. Dies erfordert eine Lücke von 1 Kachel zwischen den Gebäuden in der mittleren Reihe (unter der Annahme, dass die Effektverteilerreihen keine Lücken aufweisen). Da die einzigen für Effektverteiler geeigneten 5×5-Gebäude Ölraffinerien sind, ist die freie Kachel tatsächlich nützlich, um die Reihe für den Spieler begehbar zu machen (eine lückenlose Reihe von Raffinerien ist es nicht).


== Reihen mit Effektverteilern ==
== Effektverteiler-Arrays ==


Effektverteiler können die Gesamtkapazität einer Fabrik erheblich steigern. Allerdings verbrauchen sie eine beträchtliche Menge an Energie (480 kW pro Stück), nehmen nicht unerheblich Platz ein, erschweren die Logistik und sind zudem relativ teuer in der Herstellung. Daher ist es beim Bau einer ganzen Produktionslinie mit hohem Effektverstärker wesentlich wirtschaftlicher, eine Reihe von Produktionsgebäuden zu bauen, die von einer Reihe(n) von Effektverteilern umgeben sind, als einzelne Gebäude, die von der theoretisch maximal möglichen Anzahl von Effektverteilern umgeben sind. Dies vereinfacht auch die Logistik und macht es einfacher, Fabriken zu vervielfachen.
Effektverteiler können die Gesamtleistung einer Fabrik erheblich steigern. Allerdings verbrauchen sie viel Strom (480 kW pro Stück), benötigen Platz, erschweren die Logistik und sind relativ teuer in der Herstellung. Daher ist es bei Produktionslinien mit hohem Effektverteiler‑Einsatz deutlich wirtschaftlicher, eine Reihe von Produktionsgebäuden von einer oder mehreren Reihen Effektverteilern umgeben zu lassen, statt einzelne Gebäude jeweils mit der maximal möglichen Anzahl an Effektverteilern zu umgeben. Dies vereinfacht zudem die Logistik und macht das Design kachelbarer.


Der maximal mögliche Nutzen wird in der Reihenanordnung etwas reduziert (bei 3×3 Gebäuden sind 8 Effektverteiler pro Gebäude möglich statt 12; bei 5×5 Gebäuden 10 statt 16), aber die Anzahl der Effektverteiler, die zum Erreichen dieses Verstärkungsgrades erforderlich sind, ist deutlich geringer. Bei einer einzelnen Reihe von 3×3 Gebäuden, die von einer Doppelreihe von Effektverteilern umgeben sind, so dass jedes Produktionsgebäude in Reichweite von 8 Effektverteilern liegt, beträgt die Gesamtzahl der benötigten Effektverteiler <code>2n + 6</code>, wobei ''n'' die Anzahl der Produktionsgebäude ist.
Die maximal möglichen Vorteile sind in Reihen‑Arrays etwas geringer (für 3×3‑Gebäude sind 8 statt 12 Effektverteiler pro Gebäude möglich; für 5×5‑Gebäude 10 statt 16), aber die Anzahl der benötigten Effektverteiler ist deutlich geringer. Beispiel: Für eine einzelne Reihe aus 3×3‑Gebäuden, umgeben von zwei Reihen Effektverteilern, sodass jedes Produktionsgebäude in Reichweite von 8 Effektverteilern ist, beträgt die Gesamtzahl der benötigten Effektverteiler <code>2n + 6</code>, wobei ''n'' die Anzahl der Produktionsgebäude ist.


Die durchschnittliche Anzahl der Effektverteiler pro Gebäude ist dann <code>2 + (6 ÷ n)</code>, was gegen 2 tendiert (d.h. eine 75%ige Reduzierung der Anzahl der benötigten Effektverteiler im Vergleich zu isolierten Gebäuden mit jeweils 8 verschiedenen Effektverteilern), wenn ''n'' gegen unendlich geht. Für z.B. ''n'' = 10 ergibt die Formel 2,6, was immer noch eine Reduzierung der benötigten Effektverteiler um 67,5% bedeutet.
Die durchschnittliche Anzahl an Effektverteilern pro Gebäude beträgt dann <code>2 + (6 ÷ n)</code>, was gegen 2 konvergiert (also 75 % weniger Effektverteiler als bei isolierten Gebäuden mit je 8 eigenen Effektverteilern), wenn ''n'' gegen unendlich geht. Für ''n''= 10 ergibt die Formel 2,6 immer noch eine Reduktion von 67,5 %.


=== Mehrere Reihen ===
=== Mehrreihige Arrays ===


Bei einer großen Anzahl von zu verstärkenden Gebäuden kann die Effizienz weiter verbessert werden, indem die Produktionsgebäude in mehrere Reihen aufgeteilt werden. In diesem Fall können die Effektverteiler in allen Reihen außer den Randreihen des Arrays von den beiden Reihen der Produktionsgebäude auf beiden Seiten gemeinsam genutzt werden. (Dabei spielt es keine Rolle, ob diese unterschiedliche Baupläne produzieren, oder ob es sich um unterschiedliche Gebäude handelt). Die Gesamtzahl der benötigten Effektverteiler ist, unter der Annahme von 3×3 großen Produktionsgebäuden und gleich langen Reihen, <code>B(r,c) = (r + 1)(c + 3) = rc + 3r + c + 3</code>, wobei ''r'' die Anzahl der Reihen von Produktionsgebäuden und ''c'' die Anzahl der Produktionsgebäude in einer einzelnen Reihe ist.
Für große Zahlen an zu verstärkenden Gebäuden kann die Effizienz weiter gesteigert werden, indem die Produktionsgebäude in mehrere Reihen aufgeteilt werden. In diesem Fall können die Effektverteiler in allen Reihen außer den äußeren von den beiden benachbarten Produktionsreihen geteilt werden (unabhängig davon, ob diese unterschiedliche Baupläne oder unterschiedliche Gebäudetypen verwenden). Die Gesamtzahl der benötigten Effektverteiler beträgt bei 3×3‑Gebäuden und gleich langen Reihen <code>B(r,c) = (r + 1)(c + 3) = rc + 3r + c + 3</code>, wobei ''r'' die Anzahl der Produktionsreihen und ''c'' die Anzahl der Gebäude pro Reihe ist.


Die Anzahl der Effektverteiler pro verstärktem Gebäude ist dann <code>(3 ÷ rc) + (1 ÷ r) + (3 ÷ c) + 1</code>, was gegen 1 tendiert, wenn sowohl ''r'' als auch ''c'' gegen unendlich gehen. Für endliche Reihen ist die optimale Anzahl von Zeilen gegeben durch <code>r = -0,5 + sqrt[(n ÷ 3) + 0,25]</code>, wobei ''n'' die Gesamtzahl der zu verstärkenden Gebäude ist.
Die Anzahl der Effektverteiler pro verstärktem Gebäude beträgt dann <code>(3 ÷ rc) + (1 ÷ r) + (3 ÷ c) + 1</code>, was gegen 1 konvergiert, wenn sowohl ''r'' als auch ''c'' gegen unendlich gehen. Für endliche Arrays ergibt sich die optimale Anzahl an Reihen aus <code>r = -0.5 + sqrt[(n ÷ 3) + 0.25]</code>, wobei ''n'' die Gesamtzahl der zu verstärkenden Gebäude ist.


Die obige Formel liefert im Allgemeinen keine ganzzahligen Ergebnisse. Wenn das so gefundene ''r'' nicht ganzzahlig ist, muss man ausprobieren, d.h. die Anzahl der benötigten Effektverteiler mit ''floor(r)'' (die nächst niedrigere ganze Zahl) und ''ceiling(r)'' (der nächsthöheren ganzen Zahl) Zeilen und die Ergebnisse vergleichen. Für jede solche ganze Zahl ''r'', berechnet man ''c'' als ''floor(n ÷ r)'', dann die Anzahl der Effektverteiler als ''B(r,c)'' + ''mod(n,r)'' + 1, wobei ''B(r,c)'' oben angegeben ist und ''mod(n,r)'' ''n'' modulo ''r'' ist, d.h. der Rest von (''n'' ÷ ''r''), gleich ''n'' - (''r'' × ''c'').
Da diese Formel im Allgemeinen keine ganze Zahl ergibt, sollte um den berechneten Wert herum iteriert werden: also die Anzahl der Effektverteiler für ''floor(r)'' und ''ceiling(r)'' berechnen und vergleichen. Für jedes solche ''r'' wird ''c'' als ''floor(n ÷ r)'' berechnet, anschließend die Anzahl der Effektverteiler als ''B(r,c)'' + ''mod(n,r)'' + 1, wobei ''mod(n,r)'' der Rest von ''n ÷ r'' ist, also ''n - (r × c)''.


In jedem Fall bleiben ''mod(n,r)''-Gebäude "übrig"; diese sollten pro Zeile an die Enden eines zusammenhängenden Blocks benachbarter Zeilen angehängt werden, damit die obige Berechnung der Gesamtanzahl der Effektverteiler gültig bleibt. Andere Konfigurationen für die übriggebliebenen Gebäude (z.B. alle an das Ende einer einzelnen Reihe angehängt, je eines am Ende jeder zweiten Reihe, usw.) erfordern eine höhere Anzahl von Effektverteilern, die abgedeckt werden müssen.
Es bleiben in jedem Fall ''mod(n,r)'' Gebäude „übrig“; diese sollten jeweils am Ende benachbarter Reihen angefügt werden, damit die obige Berechnung gültig bleibt. Andere Anordnungen (z. B. alle an eine einzige Reihe anhängen oder jede zweite Reihe erweitern) erfordern mehr Effektverteiler.


=== Optimale Reihen ===
=== Optimale Arrays ===


Für 3×3-Strukturen sind Anordnungen, die <code>c = 3r</code> erfüllen, optimal, in dem Sinne, dass sie die Anzahl der Effektverteiler minimieren, die benötigt werden, um die Gesamtzahl der Strukturen (''rc'') abzudecken, und somit den größten Nutzen aus einem einzelnen Effektverteiler ziehen. Da Strukturen nur in ganzzahligen Mengen gebaut werden können, gibt es unterhalb einer vernünftigen Grenze für die Gesamtgröße des Arrays nur eine endliche Anzahl von ganzzahligen Strukturanzahlen ''rc'', mit denen eine optimale Reihe so gebaut werden kann, dass <code>c = 3r</code> und ''c'' und ''r'' ganzzahlig sind. Die ersten Zählungen, zusammen mit den zugehörigen Reihen-Größen und dem Verhältnis von Effektverteilern zu Strukturen, sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst.
Für 3×3‑Strukturen sind Arrays mit <code>c = 3r</code> optimal, da sie die Anzahl der benötigten Effektverteiler minimieren und somit die höchste Auslastung pro Effektverteiler ermöglichen. Da Strukturen nur in ganzen Zahlen gebaut werden können, gibt es unterhalb einer sinnvollen Obergrenze – nur endlich viele Kombinationen aus ''rc'', für die ein optimales Array mit ganzzahligen ''r'' und ''c'' existiert. Die ersten Kombinationen sowie die zugehörigen Array‑Größen und Effektverteiler‑Verhältnisse sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.


{| class="wikitable"
{| class="wikitable"  
!colspan="1" style="width: 75px;" |Strukturen
!colspan="1" style="width: 75px;" |Strukturen
!colspan="1" style="width: 75px;" |Zeilen
!colspan="1" style="width: 75px;" |Reihen
!colspan="1" style="width: 75px;" |Spalten
!colspan="1" style="width: 75px;" |Spalten
!colspan="1" style="width: 150px;" |Effektverteiler
!colspan="1" style="width: 150px;" |Effektverteiler
!colspan="1" style="width: 150px;" |Effektverteiler pro Struktur
!colspan="1" style="width: 150px;" |Effektverteiler pro Struktur
!colspan="1" style="width: 160px;" |Ausmaße (Kacheln)*
!colspan="1" style="width: 160px;" |Abmessungen (Kacheln)*
|-
|-
! | 3
! | 3
| 1 || 3 || 12 || 4.00 || 18×11
| 1 || 3 || 12 || 4,00 || 18×11
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|-
! | 12
! | 12
| 2 || 6 || 27 || 2.25 || 27×19
| 2 || 6 || 27 || 2,25 || 27×19
|-
|-
! | 27
! | 27
| 3 || 9 || 48 || 1.78 || 36×27
| 3 || 9 || 48 || 1,78 || 36×27
|-
|-
! | 48
! | 48
| 4 || 12 || 75 || 1.56 || 45×35
| 4 || 12 || 75 || 1,56 || 45×35
|-
|-
! | 75
! | 75
| 5 || 15 || 108 || 1.44 || 54×43
| 5 || 15 || 108 || 1,44 || 54×43
|-
|-
! | 108
! | 108
| 6 || 18 || 147 || 1.36 || 63×51
| 6 || 18 || 147 || 1,36 || 63×51
|-
|-
! | 147
! | 147
| 7 || 21 || 192 || 1.31 || 72×59
| 7 || 21 || 192 || 1,31 || 72×59
|-
|-
!  | ...
!  | ...
Line 107: Line 126:
|-
|-
! | 3r^2
! | 3r^2
| r || 3r || (r + 1) (3r + 3) || 1 + 2/r + 1/r^2 || (9r + 9) × (8r + 3)
| r || 3r || (r + 1)(3r + 3) || 1 + 2/r + 1/r^2 || (9r + 9) × (8r + 3)
|-
|-
|}
|}


Anmerkungen zur Tabelle:
Anmerkungen zur Tabelle:
*Die Ausmaße der Reihen in Kacheln (letzte Tabellenspalte) geht davon aus, dass über oder unter jeder Reihe von Strukturen 2 Kacheln Platz (z. B. Greifarm + Kiste) gelassen wird, während an anderen Stellen kein zusätzlicher Platz gelassen wird.
*Die Array‑Abmessungen (letzte Spalte) gehen davon aus, dass oberhalb oder unterhalb jeder Strukturreihe 2 Kacheln Platz (z. B. Greifarm + Kiste) gelassen werden, während sonst kein zusätzlicher Platz vorgesehen ist.
*Ddie 5-reihige Anordnung (75 Strukturen) ist das größte, das von einem Logistiknetz abgedeckt werden kann, das von Roboports erzeugt wird, die sich außerhalb seiner Grundfläche befinden. Für größere Reihen müsste zumindest eine minimale Anzahl von Roboports strategisch im Inneren platziert werden, um eine Abdeckung zu gewährleisten, wodurch sich das Verhältnis von Effektverteilern zu Strukturen etwas verschlechtert.
*Das 5‑Reihen‑Array (75 Strukturen) ist das größte, das vollständig durch ein Logistiknetz abgedeckt werden kann, dessen Roboports außerhalb des Arrays stehen. Für größere Arrays müssen Roboports im Inneren platziert werden, was das Verhältnis von Effektverteilern zu Strukturen verschlechtert.


== Siehe auch ==
== Siehe auch ==
*{{TransLink|Crafting}}
*{{L|Crafting}}
*{{TransLink|Electric system}}
*{{L|Electric system}}
*{{TransLink|Module}}
*{{L|Module}}e


{{ProductionNav}}
{{ProductionNav}}
{{C|Modules}}
{{C|Modules}}

Latest revision as of 17:49, 10 April 2026

Effektverteiler

  • Basisspiel
  •  
  • Space Age mod

Bauplan

15
+
20
+
10
+
20
+
10
1

Gesamtressourcen

232.5
+
135
+
60
+
40
+
10

Farbe auf Karte

Trefferpunkte

Normal quality 200
Uncommon 260 Rare 320
Epic 380 Legendary 500

Stapelgröße

20

Raketenkapazität

20 (1 stack)

Effizienz

Normal quality 1.5
Uncommon 1.7 Rare 1.9
Epic 2.1 Legendary 2.5

Maße

3×3

Energieverbrauch

Normal quality 480 kW
Uncommon 400 kW Rare 320 kW
Epic 240 kW Legendary 80 kW
(elektrisch)

Abbauzeit

0.2

Versorgungsbereich

9x9 Kacheln

Modulplätze

2 Plätze

Prototyp-Typ

beacon

Interner Name

beacon

Benötigte Technologien

Produziert von

Overall effect stacks with multiple beacons covering the same machine.

Beschreibung

Ein Effektverteiler ist ein Gerät, das die Effekte von Modulen in einem 9×9‑Bereich an nahegelegene nicht-befeuerte Maschinen überträgt und dabei die Wirkung dieser Module zusätzlich verstärkt. Ein Effektverteiler ermöglicht es, den Effekt eines Moduls auf mehrere Maschinen zu übertragen; mehrere Effektverteiler können dieselbe Maschine beeinflussen, allerdings mit abnehmendem Ertrag. Außerdem können Effektverteiler Verstärkungen über die normalen Grenzen der internen Modulplätze hinaus bereitstellen.

Der Effektverteiler sendet in regelmäßigen Abständen eine elektrische Ladung aus; die Farbe ändert sich je nachdem, welche Module eingesetzt sind oder ob keine enthalten sind.

Verwendung

Effektverteiler sind am sinnvollsten in folgenden Situationen:

  • Es befinden sich viele kompatible Maschinen nahe beieinander

Dies ermöglicht es, dass der Effektverteiler mehrere Maschinen erreicht, wodurch Materialien beim Herstellen von Modulen eingespart werden können.

  • Eine einzelne Maschine muss mit extrem hoher Geschwindigkeit arbeiten

Erzförderer sind ein Beispiel für diese Anwendung. Wenn ein Ressourcenfeld klein, aber ergiebig ist, wird mehr Geschwindigkeit pro Förderer benötigt, da keine zusätzlichen Förderer platziert werden können. Mehrere Effektverteiler mit Geschwindigkeitsmodulen um einen Erzförderer (zusätzlich zu Modulen im Förderer selbst) können die Geschwindigkeit des einzelnen Förderers stark erhöhen, um die geringe Anzahl an Förderern auszugleichen.


Effektverteiler sollten nicht in folgenden Situationen verwendet werden:

  • Die verstärkte(n) Maschine(n) arbeiten nur selten

Dies führt zu Stromverschwendung, da Effektverteiler immer Strom verbrauchen, selbst wenn die verstärkten Maschinen stillstehen. Dies kann jedoch mit etwas Planung und dem Einsatz eines Stromschalter umgangen werden.

  • Es wird versucht, Maschinen ohne Modulkompatibilität zu verstärken

Nur Maschinen mit Modulplätzen werden von einem Effektverteiler beeinflusst.

Einschränkungen

  • Nur Gebäude mit Modulplätzen können von Effektverteiler-Effekten profitieren (z. B. profitiert eine Laser-Geschützturm nicht). Die einzigen Ausnahmen sind Effektverteiler selbst, die nicht von Modulen in sich selbst (oder anderen Effektverteilern) profitieren, sodass ihre Energiekosten nicht reduziert werden können.
  • Mehrere Effektverteiler, die dieselbe Maschine überlappen, unterliegen abnehmenden Erträgen. Es ist daher effizienter, Gebäude um Effektverteiler herum anzuordnen als Effektverteiler um Gebäude.

Übertragungsstärke

Die Wirkung von Modulen in Effektverteilern entspricht nicht der Wirkung derselben Module in Maschinen. Stattdessen wird sie mit einem Faktor multipliziert, der „Übertragungsstärke“ genannt wird. Dieser Faktor gilt für alle vom Modul beeinflussten Werte, sowohl positive als auch negative.

Die Übertragungsstärke hängt von zwei Faktoren ab. Der erste ist die Verteilungseffizienz des Effektverteilers; bei normalen Effektverteilern beträgt sie immer 1,5, aber Qualität kann sie bei legendären Effektverteilern auf bis zu 2,5 erhöhen. Der zweite Faktor ist die Quadratwurzel der Anzahl der Effektverteiler, die dieselbe Maschine beeinflussen. Für eine Maschine, die von n Effektverteilern beeinflusst wird, berechnet sich die Übertragungsstärke jedes Effektverteilers für diese Maschine als (Verteilungseffizienz) ÷ sqrt(n). Für n Effektverteiler normaler Qualität ergibt sich eine kombinierte Übertragungsstärke von 1.5 × sqrt(n).

Praktisch bedeutet dies, dass zusätzliche Effektverteiler zunehmend weniger zusätzlichen Nutzen bringen, da der Effekt pro Effektverteiler sinkt, je mehr hinzugefügt werden.

Maximale Anzahl pro Gebäude

Effektiver Bereich eines Effektverteilers (9×9)

Die maximale Anzahl an Effektverteilern, die in Reichweite eines Gebäudes platziert werden können, hängt von dessen Grundfläche ab:

  • Gebäude der Größe 2×2 bis 4×4: 12 Effektverteiler, mit einer Wirkung von 3,46‑fach gegenüber einem einzelnen Effektverteiler.
  • Gebäude der Größe 5×5 bis 7×7: 16 Effektverteiler, mit einer Wirkung von 4‑fach gegenüber einem einzelnen Effektverteiler.
  • Gebäude der Größe 8×8 bis 10×10: 20 Effektverteiler, mit einer Wirkung von 4,47‑fach gegenüber einem einzelnen Effektverteiler.

Da der Abstand zwischen Effektverteiler und Maschine nicht größer als zwei Kacheln sein darf, ohne die Maschine außerhalb der Reichweite zu platzieren, kann die Fließbandführung schwierig werden. In manchen Fällen kann der Einsatz des Logistiknetz erforderlich sein, um Maschinen zu versorgen.

Die maximale Anzahl an Effektverteilern, die in Reichweite einer Reihe von Gebäuden platziert werden kann:

  • Reihe aus 3×3‑Gebäuden: 8 Effektverteiler, mit einer Wirkung von 2,83‑fach gegenüber einem einzelnen Effektverteiler.
  • Reihe aus 5×5‑Gebäuden: 10 Effektverteiler, mit einer Wirkung von 3,16‑fach gegenüber einem einzelnen Effektverteiler.

Wenn Gebäude und Effektverteiler in parallelen Reihen angeordnet werden, ist der Versatz entlang der Reihenrichtung entscheidend. Beispiel: Eine Reihe aus Montagemaschine 3 zwischen zwei Reihen Effektverteilern. Wenn die Seiten der Effektverteiler und Montagemaschinen ausgerichtet sind, wird jede Montagemaschine von sechs Effektverteilern beeinflusst. Wenn jedoch entweder die Effektverteiler oder die Montagemaschinen um eine Kachel verschoben sind, wird jede Montagemaschine von acht Effektverteilern beeinflusst.

Allgemein, abhängig von der Breite der Maschinen modulo 3:

  • Ist die Breite der Maschinen durch drei teilbar, ist die Anordnung optimal, wenn die Seiten der Maschinen nicht mit den Seiten der Effektverteiler auf der Achse senkrecht zur Reihenrichtung ausgerichtet sind.
  • Ist die Breite der Maschinen modulo 3 gleich 1 (z. B. Breite 4), führt jeder Versatz zu einer optimalen Anordnung.
  • Ist die Breite der Maschinen modulo 3 gleich 2 (z. B. Breite 5), ist die Anordnung optimal, wenn die Mittelpunkte von Maschine und Effektverteiler auf der Achse senkrecht zur Reihenrichtung übereinstimmen. Dies erfordert einen Abstand von einer Kachel zwischen den Maschinen.

Effektverteiler-Arrays

Effektverteiler können die Gesamtleistung einer Fabrik erheblich steigern. Allerdings verbrauchen sie viel Strom (480 kW pro Stück), benötigen Platz, erschweren die Logistik und sind relativ teuer in der Herstellung. Daher ist es bei Produktionslinien mit hohem Effektverteiler‑Einsatz deutlich wirtschaftlicher, eine Reihe von Produktionsgebäuden von einer oder mehreren Reihen Effektverteilern umgeben zu lassen, statt einzelne Gebäude jeweils mit der maximal möglichen Anzahl an Effektverteilern zu umgeben. Dies vereinfacht zudem die Logistik und macht das Design kachelbarer.

Die maximal möglichen Vorteile sind in Reihen‑Arrays etwas geringer (für 3×3‑Gebäude sind 8 statt 12 Effektverteiler pro Gebäude möglich; für 5×5‑Gebäude 10 statt 16), aber die Anzahl der benötigten Effektverteiler ist deutlich geringer. Beispiel: Für eine einzelne Reihe aus 3×3‑Gebäuden, umgeben von zwei Reihen Effektverteilern, sodass jedes Produktionsgebäude in Reichweite von 8 Effektverteilern ist, beträgt die Gesamtzahl der benötigten Effektverteiler 2n + 6, wobei n die Anzahl der Produktionsgebäude ist.

Die durchschnittliche Anzahl an Effektverteilern pro Gebäude beträgt dann 2 + (6 ÷ n), was gegen 2 konvergiert (also 75 % weniger Effektverteiler als bei isolierten Gebäuden mit je 8 eigenen Effektverteilern), wenn n gegen unendlich geht. Für n = 10 ergibt die Formel 2,6 – immer noch eine Reduktion von 67,5 %.

Mehrreihige Arrays

Für große Zahlen an zu verstärkenden Gebäuden kann die Effizienz weiter gesteigert werden, indem die Produktionsgebäude in mehrere Reihen aufgeteilt werden. In diesem Fall können die Effektverteiler in allen Reihen außer den äußeren von den beiden benachbarten Produktionsreihen geteilt werden (unabhängig davon, ob diese unterschiedliche Baupläne oder unterschiedliche Gebäudetypen verwenden). Die Gesamtzahl der benötigten Effektverteiler beträgt bei 3×3‑Gebäuden und gleich langen Reihen B(r,c) = (r + 1)(c + 3) = rc + 3r + c + 3, wobei r die Anzahl der Produktionsreihen und c die Anzahl der Gebäude pro Reihe ist.

Die Anzahl der Effektverteiler pro verstärktem Gebäude beträgt dann (3 ÷ rc) + (1 ÷ r) + (3 ÷ c) + 1, was gegen 1 konvergiert, wenn sowohl r als auch c gegen unendlich gehen. Für endliche Arrays ergibt sich die optimale Anzahl an Reihen aus r = -0.5 + sqrt[(n ÷ 3) + 0.25], wobei n die Gesamtzahl der zu verstärkenden Gebäude ist.

Da diese Formel im Allgemeinen keine ganze Zahl ergibt, sollte um den berechneten Wert herum iteriert werden: also die Anzahl der Effektverteiler für floor(r) und ceiling(r) berechnen und vergleichen. Für jedes solche r wird c als floor(n ÷ r) berechnet, anschließend die Anzahl der Effektverteiler als B(r,c) + mod(n,r) + 1, wobei mod(n,r) der Rest von n ÷ r ist, also n - (r × c).

Es bleiben in jedem Fall mod(n,r) Gebäude „übrig“; diese sollten jeweils am Ende benachbarter Reihen angefügt werden, damit die obige Berechnung gültig bleibt. Andere Anordnungen (z. B. alle an eine einzige Reihe anhängen oder jede zweite Reihe erweitern) erfordern mehr Effektverteiler.

Optimale Arrays

Für 3×3‑Strukturen sind Arrays mit c = 3r optimal, da sie die Anzahl der benötigten Effektverteiler minimieren und somit die höchste Auslastung pro Effektverteiler ermöglichen. Da Strukturen nur in ganzen Zahlen gebaut werden können, gibt es – unterhalb einer sinnvollen Obergrenze – nur endlich viele Kombinationen aus rc, für die ein optimales Array mit ganzzahligen r und c existiert. Die ersten Kombinationen sowie die zugehörigen Array‑Größen und Effektverteiler‑Verhältnisse sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.

Strukturen Reihen Spalten Effektverteiler Effektverteiler pro Struktur Abmessungen (Kacheln)*
3 1 3 12 4,00 18×11
12 2 6 27 2,25 27×19
27 3 9 48 1,78 36×27
48 4 12 75 1,56 45×35
75 5 15 108 1,44 54×43
108 6 18 147 1,36 63×51
147 7 21 192 1,31 72×59
... ... ... ... ... ...
3r^2 r 3r (r + 1)(3r + 3) 1 + 2/r + 1/r^2 (9r + 9) × (8r + 3)

Anmerkungen zur Tabelle:

  • Die Array‑Abmessungen (letzte Spalte) gehen davon aus, dass oberhalb oder unterhalb jeder Strukturreihe 2 Kacheln Platz (z. B. Greifarm + Kiste) gelassen werden, während sonst kein zusätzlicher Platz vorgesehen ist.
  • Das 5‑Reihen‑Array (75 Strukturen) ist das größte, das vollständig durch ein Logistiknetz abgedeckt werden kann, dessen Roboports außerhalb des Arrays stehen. Für größere Arrays müssen Roboports im Inneren platziert werden, was das Verhältnis von Effektverteilern zu Strukturen verschlechtert.

Siehe auch