In anderen Sprachen: English Français 日本語 Polski Русский Українська 简体中文

Beacon/de: Difference between revisions

From Official Factorio Wiki
Jump to navigation Jump to search
VandenPlas (talk | contribs)
mNo edit summary
see previous edit
 
(4 intermediate revisions by 2 users not shown)
Line 1: Line 1:
{{Languages}}{{:Infobox:Beacon}}
{{Languages}}{{Translation verification|revisionID=217098}}
Ein '''Effektverteiler''' ist ein Gerät, welches Effekte von [[Module/de|Modulen]] in einem Bereich von 9x9 Kacheln an andere nahe Maschinen weiterleitet. Der Effekt wird nur mit der halben Effizienz weitergeleitet. Ein Effektverteiler erlaubt es, den Effekt von einem Modul an mehrere Maschinen weiterzuleiten. Eine Maschine kann von mehreren Effektverteiler beeinflusst werden, die verteilten Effekte werden addiert (die Effekte stapeln sich). Darüber hinaus können Effektverteiler die Möglichkeiten von den normalen Modulen (Modul-Plätze) übertreffen und deren Grenze überschreiten. So kann die minimale Produktion einer Rohöl-Förderpumpe von 0.2 pro Sekunde auf 0.25 gesteigert werden.
{{:Infobox:Beacon}}
Ein '''Effektverteiler''' ist ein Gerät, das die Effekte von {{L|Module}}en in einem 9×9‑Bereich an nahegelegene nicht-befeuerte Maschinen überträgt und dabei die Wirkung dieser Module zusätzlich verstärkt. Ein Effektverteiler ermöglicht es, den Effekt eines Moduls auf mehrere Maschinen zu übertragen; mehrere Effektverteiler können dieselbe Maschine beeinflussen, allerdings mit abnehmendem Ertrag. Außerdem können Effektverteiler Verstärkungen über die normalen Grenzen der internen Modulplätze hinaus bereitstellen.


== Benutzung ==
Der Effektverteiler sendet in regelmäßigen Abständen eine elektrische Ladung aus; die Farbe ändert sich je nachdem, welche Module eingesetzt sind oder ob keine enthalten sind.


Effektverteiler sind am '''''besten''''', wenn sie wie folgt angewendet werden:
== Verwendung ==


* Es sind viele kompatible Maschinen einem Gebiet dicht zusammengebaut.
Effektverteiler sind '''''am sinnvollsten''''' in folgenden Situationen:


Dies erlaubt es dem Effektverteiler, mehrere Maschinen zu erreichen, wodurch der Spieler Materialien für die Herstellung von Modulen sparen kann.
* Es befinden sich viele kompatible Maschinen nahe beieinander


* Es gibt eine Maschine, die schneller als normal arbeiten soll.
Dies ermöglicht es, dass der Effektverteiler mehrere Maschinen erreicht, wodurch Materialien beim Herstellen von Modulen eingespart werden können.


Erzförderer sind hierbei das beste Beispiel. Wenn ein Erzfeld klein aber sehr reich an Ressourcen ist, ist eine schnellere Fördererung notwendig, um dem Bedarf zu entsprechen, da es nicht möglich ist, noch mehr Erzförderer zu platzieren. Somit können mehrere Effektverteiler mit [[Module/de#Geschwindigkeitsmodul|Geschwindigkeitsmodulen]] um einen Erzförderer (welcher selber auch Module eingefügt hat) benutzt werden, um die Geschwindigkeit eines Förderers um ein Vielfaches zu erhöhen, um mit der Geschwindigkeit die kleine Menge an Erzförderern auszugleichen.
* Eine einzelne Maschine muss mit extrem hoher Geschwindigkeit arbeiten
 
Erzförderer sind ein Beispiel für diese Anwendung. Wenn ein Ressourcenfeld klein, aber ergiebig ist, wird mehr Geschwindigkeit pro Förderer benötigt, da keine zusätzlichen Förderer platziert werden können. Mehrere Effektverteiler mit Geschwindigkeitsmodulen um einen Erzförderer (zusätzlich zu Modulen im Förderer selbst) können die Geschwindigkeit des einzelnen Förderers stark erhöhen, um die geringe Anzahl an Förderern auszugleichen.


----
----


Effektverteiler sollten in folgenden Fällen '''''nicht''''' benutzt werden:
Effektverteiler sollten '''''nicht''''' in folgenden Situationen verwendet werden:
 
* Die verstärkte(n) Maschine(n) arbeiten nur selten
 
Dies führt zu Stromverschwendung, da Effektverteiler immer Strom verbrauchen, selbst wenn die verstärkten Maschinen stillstehen. Dies kann jedoch mit etwas Planung und dem Einsatz eines {{L|Power switch}} umgangen werden.
 
* Es wird versucht, Maschinen ohne Modulkompatibilität zu verstärken
 
Nur Maschinen mit Modulplätzen werden von einem Effektverteiler beeinflusst.
 
== Einschränkungen ==
 
* Nur Gebäude mit Modulplätzen können von Effektverteiler-Effekten profitieren (z. B. profitiert eine {{L|Laser turret}} nicht). Die einzigen Ausnahmen sind Effektverteiler selbst, die ''nicht'' von Modulen in sich selbst (oder anderen Effektverteilern) profitieren, sodass ihre Energiekosten nicht reduziert werden können.
 
* Derzeit können nur [[Module/de#Tempomodul|Tempo]]- und [[Module/de#Effizienzmodul|Effizienz]]module in Effektverteilern verwendet werden; [[Module/de#Produktivitätsmodul|Produktivitäts]]- und [[Module/de#Qualitätsmodul|Qualitäts]]{{SA}}module können nicht eingesetzt werden.
 
* Mehrere Effektverteiler, die dieselbe Maschine überlappen, unterliegen abnehmenden Erträgen. Es ist daher effizienter, Gebäude um Effektverteiler herum anzuordnen als Effektverteiler um Gebäude.


* Für die Steigerung einer nicht dauernd laufenden Maschine.
== Übertragungsstärke ==


Dies führt zu einer Stromverschwendung, da Effektverteiler immer Strom verbrauchen, auch wenn die Maschine, die damit verbessert wird, im Moment angehalten ist. Dies könnte mit etwas Planung und einem [[Power_switch/de | Stromschalter]] umgangen werden.
Die Wirkung von Modulen in Effektverteilern entspricht nicht der Wirkung derselben Module in Maschinen. Stattdessen wird sie mit einem Faktor multipliziert, der „Übertragungsstärke“ genannt wird. Dieser Faktor gilt für alle vom Modul beeinflussten Werte, sowohl positive als auch negative.


* Für die Steigerung von Maschinen, die nicht mit Modulen kompatibel sind.
Die Übertragungsstärke hängt von zwei Faktoren ab. Der erste ist die Verteilungseffizienz des Effektverteilers; bei normalen Effektverteilern beträgt sie immer 1,5, aber {{L|Quality}}{{SA}} kann sie bei legendären Effektverteilern auf bis zu 2,5 erhöhen. Der zweite Faktor ist die Quadratwurzel der Anzahl der Effektverteiler, die dieselbe Maschine beeinflussen. Für eine Maschine, die von <code>n</code> Effektverteilern beeinflusst wird, berechnet sich die Übertragungsstärke jedes Effektverteilers für diese Maschine als <code>(Verteilungseffizienz) ÷ sqrt(n)</code>. Für <code>n</code> Effektverteiler normaler Qualität ergibt sich eine kombinierte Übertragungsstärke von <code>1.5 × sqrt(n)</code>.


Nur Maschinen die Modulplätze haben, können selber durch eine Steigerung eines Effektverteiler profitieren.
Praktisch bedeutet dies, dass zusätzliche Effektverteiler zunehmend weniger zusätzlichen Nutzen bringen, da der Effekt pro Effektverteiler sinkt, je mehr hinzugefügt werden.


== Maximale Anzahl pro Gebäude ==
[[File:Beacon range.png|thumb|300px|Effektiver Bereich eines Effektverteilers (9×9)]]


Die maximale Anzahl an Effektverteilern, die in Reichweite eines Gebäudes platziert werden können, hängt von dessen Grundfläche ab:
* Gebäude der Größe 2×2 bis 4×4: '''12 Effektverteiler''', mit einer Wirkung von 3,46‑fach gegenüber einem einzelnen Effektverteiler.
* Gebäude der Größe 5×5 bis 7×7: '''16 Effektverteiler''', mit einer Wirkung von 4‑fach gegenüber einem einzelnen Effektverteiler.
* Gebäude der Größe 8×8 bis 10×10: '''20 Effektverteiler''', mit einer Wirkung von 4,47‑fach gegenüber einem einzelnen Effektverteiler.


== Einschränkungen ==
Da der Abstand zwischen Effektverteiler und Maschine nicht größer als zwei Kacheln sein darf, ohne die Maschine außerhalb der Reichweite zu platzieren, kann die Fließbandführung schwierig werden. In manchen Fällen kann der Einsatz des {{L|Logistic network}} erforderlich sein, um Maschinen zu versorgen.
 
Die maximale Anzahl an Effektverteilern, die in Reichweite einer Reihe von Gebäuden platziert werden kann:
* Reihe aus 3×3‑Gebäuden: '''8 Effektverteiler''', mit einer Wirkung von 2,83‑fach gegenüber einem einzelnen Effektverteiler.
* Reihe aus 5×5‑Gebäuden: '''10 Effektverteiler''', mit einer Wirkung von 3,16‑fach gegenüber einem einzelnen Effektverteiler.
 
Wenn Gebäude und Effektverteiler in parallelen Reihen angeordnet werden, ist der Versatz entlang der Reihenrichtung entscheidend. Beispiel: Eine Reihe aus {{L|Assembling machine 3}} zwischen zwei Reihen Effektverteilern. Wenn die Seiten der Effektverteiler und Montagemaschinen ausgerichtet sind, wird jede Montagemaschine von sechs Effektverteilern beeinflusst. Wenn jedoch entweder die Effektverteiler oder die Montagemaschinen um eine Kachel verschoben sind, wird jede Montagemaschine von acht Effektverteilern beeinflusst.
 
<gallery mode="nolines" widths=500px heights=335px>
File:Beacon_alignment_3x3.png|Wenn die Montagemaschinen mit den Effektverteilern ausgerichtet sind, wird jede Maschine von insgesamt 6 Effektverteilern beeinflusst. ''<small>(Zum Vergrößern klicken)</small>''
File:Beacon_alignment_3x4.png|Wenn die Montagemaschinen um 1 Kachel versetzt sind, wird jede Maschine von insgesamt 8 Effektverteilern beeinflusst. ''<small>(Zum Vergrößern klicken)</small>''
</gallery>
 
Allgemein, abhängig von der Breite der Maschinen modulo 3:
* Ist die Breite der Maschinen durch drei teilbar, ist die Anordnung optimal, wenn die Seiten der Maschinen nicht mit den Seiten der Effektverteiler auf der Achse senkrecht zur Reihenrichtung ausgerichtet sind.
* Ist die Breite der Maschinen modulo 3 gleich 1 (z. B. Breite 4), führt jeder Versatz zu einer optimalen Anordnung.
* Ist die Breite der Maschinen modulo 3 gleich 2 (z. B. Breite 5), ist die Anordnung optimal, wenn die Mittelpunkte von Maschine und Effektverteiler auf der Achse senkrecht zur Reihenrichtung übereinstimmen. Dies erfordert einen Abstand von einer Kachel zwischen den Maschinen.
 
== Effektverteiler-Arrays ==
 
Effektverteiler können die Gesamtleistung einer Fabrik erheblich steigern. Allerdings verbrauchen sie viel Strom (480 kW pro Stück), benötigen Platz, erschweren die Logistik und sind relativ teuer in der Herstellung. Daher ist es bei Produktionslinien mit hohem Effektverteiler‑Einsatz deutlich wirtschaftlicher, eine Reihe von Produktionsgebäuden von einer oder mehreren Reihen Effektverteilern umgeben zu lassen, statt einzelne Gebäude jeweils mit der maximal möglichen Anzahl an Effektverteilern zu umgeben. Dies vereinfacht zudem die Logistik und macht das Design kachelbarer.
 
Die maximal möglichen Vorteile sind in Reihen‑Arrays etwas geringer (für 3×3‑Gebäude sind 8 statt 12 Effektverteiler pro Gebäude möglich; für 5×5‑Gebäude 10 statt 16), aber die Anzahl der benötigten Effektverteiler ist deutlich geringer. Beispiel: Für eine einzelne Reihe aus 3×3‑Gebäuden, umgeben von zwei Reihen Effektverteilern, sodass jedes Produktionsgebäude in Reichweite von 8 Effektverteilern ist, beträgt die Gesamtzahl der benötigten Effektverteiler <code>2n + 6</code>, wobei ''n'' die Anzahl der Produktionsgebäude ist.
 
Die durchschnittliche Anzahl an Effektverteilern pro Gebäude beträgt dann <code>2 + (6 ÷ n)</code>, was gegen 2 konvergiert (also 75 % weniger Effektverteiler als bei isolierten Gebäuden mit je 8 eigenen Effektverteilern), wenn ''n'' gegen unendlich geht. Für ''n'' = 10 ergibt die Formel 2,6 – immer noch eine Reduktion von 67,5 %.
 
=== Mehrreihige Arrays ===
 
Für große Zahlen an zu verstärkenden Gebäuden kann die Effizienz weiter gesteigert werden, indem die Produktionsgebäude in mehrere Reihen aufgeteilt werden. In diesem Fall können die Effektverteiler in allen Reihen außer den äußeren von den beiden benachbarten Produktionsreihen geteilt werden (unabhängig davon, ob diese unterschiedliche Baupläne oder unterschiedliche Gebäudetypen verwenden). Die Gesamtzahl der benötigten Effektverteiler beträgt bei 3×3‑Gebäuden und gleich langen Reihen <code>B(r,c) = (r + 1)(c + 3) = rc + 3r + c + 3</code>, wobei ''r'' die Anzahl der Produktionsreihen und ''c'' die Anzahl der Gebäude pro Reihe ist.
 
Die Anzahl der Effektverteiler pro verstärktem Gebäude beträgt dann <code>(3 ÷ rc) + (1 ÷ r) + (3 ÷ c) + 1</code>, was gegen 1 konvergiert, wenn sowohl ''r'' als auch ''c'' gegen unendlich gehen. Für endliche Arrays ergibt sich die optimale Anzahl an Reihen aus <code>r = -0.5 + sqrt[(n ÷ 3) + 0.25]</code>, wobei ''n'' die Gesamtzahl der zu verstärkenden Gebäude ist.
 
Da diese Formel im Allgemeinen keine ganze Zahl ergibt, sollte um den berechneten Wert herum iteriert werden: also die Anzahl der Effektverteiler für ''floor(r)'' und ''ceiling(r)'' berechnen und vergleichen. Für jedes solche ''r'' wird ''c'' als ''floor(n ÷ r)'' berechnet, anschließend die Anzahl der Effektverteiler als ''B(r,c)'' + ''mod(n,r)'' + 1, wobei ''mod(n,r)'' der Rest von ''n ÷ r'' ist, also ''n - (r × c)''.


* Nur Gebäude mit Modulplätzen können von Modulen profitieren, die durch Effektverteiler verteilt werden (ein [[Laser_turret/de|Laser-Geschützturm]] zum Beispiel kann nicht davon profitieren).
Es bleiben in jedem Fall ''mod(n,r)'' Gebäude „übrig“; diese sollten jeweils am Ende benachbarter Reihen angefügt werden, damit die obige Berechnung gültig bleibt. Andere Anordnungen (z. B. alle an eine einzige Reihe anhängen oder jede zweite Reihe erweitern) erfordern mehr Effektverteiler.


* Effektverteiler selber können nicht von Modulen (oder von anderen Effektverteiler) profitieren, man kann ihre Energiekosten somit nicht senken.
=== Optimale Arrays ===


* Nur [[Module/de#Geschwindigkeitsmodul|Geschwindigkeits-]] und [[Module/de#Effizienzmodul|Effizienzmodule]] können in Effektverteiler eingesetzt werden. [[Module/de#Produktivitätsmodul|Produktivitätsmodule]] sind nicht kompatibel.
Für 3×3‑Strukturen sind Arrays mit <code>c = 3r</code> optimal, da sie die Anzahl der benötigten Effektverteiler minimieren und somit die höchste Auslastung pro Effektverteiler ermöglichen. Da Strukturen nur in ganzen Zahlen gebaut werden können, gibt es – unterhalb einer sinnvollen Obergrenze – nur endlich viele Kombinationen aus ''rc'', für die ein optimales Array mit ganzzahligen ''r'' und ''c'' existiert. Die ersten Kombinationen sowie die zugehörigen Array‑Größen und Effektverteiler‑Verhältnisse sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.


* Der weitergeleitete Effekt eines Moduls wird nur zur Hälfte weitergeleitet. Wenn also zwei gleiche Module in einem Effektverteiler eingefügt sind, wird effektiv eines weitergeleitet. Diese Einschränkung kann umgangen werden indem sich mehrere Einflussgebiete von Effektverteilern überschneiden.
{| class="wikitable"
!colspan="1" style="width: 75px;" |Strukturen
!colspan="1" style="width: 75px;" |Reihen
!colspan="1" style="width: 75px;" |Spalten
!colspan="1" style="width: 150px;" |Effektverteiler
!colspan="1" style="width: 150px;" |Effektverteiler pro Struktur
!colspan="1" style="width: 160px;" |Abmessungen (Kacheln)*
|-
! | 3
| 1 || 3 || 12 || 4,00 || 18×11
|-
! | 12
| 2 || 6 || 27 || 2,25 || 27×19
|-
! | 27
| 3 || 9 || 48 || 1,78 || 36×27
|-
! | 48
| 4 || 12 || 75 || 1,56 || 45×35
|-
! | 75
| 5 || 15 || 108 || 1,44 || 54×43
|-
! | 108
| 6 || 18 || 147 || 1,36 || 63×51
|-
! | 147
| 7 || 21 || 192 || 1,31 || 72×59
|-
!  | ...
| ... || ... || ... || ... || ...
|-
! | 3r^2
| r || 3r || (r + 1)(3r + 3) || 1 + 2/r + 1/r^2 || (9r + 9) × (8r + 3)
|-
|}


* Der Effektverteiler selber ist 3x3 Kacheln groβ, was es schwierig gestaltet, ihn zwischen andere Gebäude zu platzieren. Es ist deswegen vielleicht notwendig, zuerst den Effektverteiler zu setzen und das System rund herum aufzubauen.
Anmerkungen zur Tabelle:
*Die Array‑Abmessungen (letzte Spalte) gehen davon aus, dass oberhalb oder unterhalb jeder Strukturreihe 2 Kacheln Platz (z. B. Greifarm + Kiste) gelassen werden, während sonst kein zusätzlicher Platz vorgesehen ist
*Das 5‑Reihen‑Array (75 Strukturen) ist das größte, das vollständig durch ein Logistiknetz abgedeckt werden kann, dessen Roboports außerhalb des Arrays stehen. Für größere Arrays müssen Roboports im Inneren platziert werden, was das Verhältnis von Effektverteilern zu Strukturen verschlechtert.


==Siehe auch==
== Siehe auch ==
*[[Crafting/de | Crafting]]
*{{L|Crafting}}
*[[Electric_system/de | Elektrizität]]
*{{L|Electric system}}
*[[Module/de|Module]]
*{{L|Module}}e


{{ProductionNav}}
{{ProductionNav}}
{{C|Modules}}
{{C|Modules}}

Latest revision as of 17:49, 10 April 2026

Effektverteiler

  • Basisspiel
  •  
  • Space Age mod

Bauplan

15
+
20
+
10
+
20
+
10
1

Gesamtressourcen

232.5
+
135
+
60
+
40
+
10

Farbe auf Karte

Trefferpunkte

Normal quality 200
Uncommon 260 Rare 320
Epic 380 Legendary 500

Stapelgröße

20

Raketenkapazität

20 (1 stack)

Effizienz

Normal quality 1.5
Uncommon 1.7 Rare 1.9
Epic 2.1 Legendary 2.5

Maße

3×3

Energieverbrauch

Normal quality 480 kW
Uncommon 400 kW Rare 320 kW
Epic 240 kW Legendary 80 kW
(elektrisch)

Abbauzeit

0.2

Versorgungsbereich

9x9 Kacheln

Modulplätze

2 Plätze

Prototyp-Typ

beacon

Interner Name

beacon

Benötigte Technologien

Produziert von

Overall effect stacks with multiple beacons covering the same machine.

Beschreibung

Ein Effektverteiler ist ein Gerät, das die Effekte von Modulen in einem 9×9‑Bereich an nahegelegene nicht-befeuerte Maschinen überträgt und dabei die Wirkung dieser Module zusätzlich verstärkt. Ein Effektverteiler ermöglicht es, den Effekt eines Moduls auf mehrere Maschinen zu übertragen; mehrere Effektverteiler können dieselbe Maschine beeinflussen, allerdings mit abnehmendem Ertrag. Außerdem können Effektverteiler Verstärkungen über die normalen Grenzen der internen Modulplätze hinaus bereitstellen.

Der Effektverteiler sendet in regelmäßigen Abständen eine elektrische Ladung aus; die Farbe ändert sich je nachdem, welche Module eingesetzt sind oder ob keine enthalten sind.

Verwendung

Effektverteiler sind am sinnvollsten in folgenden Situationen:

  • Es befinden sich viele kompatible Maschinen nahe beieinander

Dies ermöglicht es, dass der Effektverteiler mehrere Maschinen erreicht, wodurch Materialien beim Herstellen von Modulen eingespart werden können.

  • Eine einzelne Maschine muss mit extrem hoher Geschwindigkeit arbeiten

Erzförderer sind ein Beispiel für diese Anwendung. Wenn ein Ressourcenfeld klein, aber ergiebig ist, wird mehr Geschwindigkeit pro Förderer benötigt, da keine zusätzlichen Förderer platziert werden können. Mehrere Effektverteiler mit Geschwindigkeitsmodulen um einen Erzförderer (zusätzlich zu Modulen im Förderer selbst) können die Geschwindigkeit des einzelnen Förderers stark erhöhen, um die geringe Anzahl an Förderern auszugleichen.


Effektverteiler sollten nicht in folgenden Situationen verwendet werden:

  • Die verstärkte(n) Maschine(n) arbeiten nur selten

Dies führt zu Stromverschwendung, da Effektverteiler immer Strom verbrauchen, selbst wenn die verstärkten Maschinen stillstehen. Dies kann jedoch mit etwas Planung und dem Einsatz eines Stromschalter umgangen werden.

  • Es wird versucht, Maschinen ohne Modulkompatibilität zu verstärken

Nur Maschinen mit Modulplätzen werden von einem Effektverteiler beeinflusst.

Einschränkungen

  • Nur Gebäude mit Modulplätzen können von Effektverteiler-Effekten profitieren (z. B. profitiert eine Laser-Geschützturm nicht). Die einzigen Ausnahmen sind Effektverteiler selbst, die nicht von Modulen in sich selbst (oder anderen Effektverteilern) profitieren, sodass ihre Energiekosten nicht reduziert werden können.
  • Mehrere Effektverteiler, die dieselbe Maschine überlappen, unterliegen abnehmenden Erträgen. Es ist daher effizienter, Gebäude um Effektverteiler herum anzuordnen als Effektverteiler um Gebäude.

Übertragungsstärke

Die Wirkung von Modulen in Effektverteilern entspricht nicht der Wirkung derselben Module in Maschinen. Stattdessen wird sie mit einem Faktor multipliziert, der „Übertragungsstärke“ genannt wird. Dieser Faktor gilt für alle vom Modul beeinflussten Werte, sowohl positive als auch negative.

Die Übertragungsstärke hängt von zwei Faktoren ab. Der erste ist die Verteilungseffizienz des Effektverteilers; bei normalen Effektverteilern beträgt sie immer 1,5, aber Qualität kann sie bei legendären Effektverteilern auf bis zu 2,5 erhöhen. Der zweite Faktor ist die Quadratwurzel der Anzahl der Effektverteiler, die dieselbe Maschine beeinflussen. Für eine Maschine, die von n Effektverteilern beeinflusst wird, berechnet sich die Übertragungsstärke jedes Effektverteilers für diese Maschine als (Verteilungseffizienz) ÷ sqrt(n). Für n Effektverteiler normaler Qualität ergibt sich eine kombinierte Übertragungsstärke von 1.5 × sqrt(n).

Praktisch bedeutet dies, dass zusätzliche Effektverteiler zunehmend weniger zusätzlichen Nutzen bringen, da der Effekt pro Effektverteiler sinkt, je mehr hinzugefügt werden.

Maximale Anzahl pro Gebäude

Effektiver Bereich eines Effektverteilers (9×9)

Die maximale Anzahl an Effektverteilern, die in Reichweite eines Gebäudes platziert werden können, hängt von dessen Grundfläche ab:

  • Gebäude der Größe 2×2 bis 4×4: 12 Effektverteiler, mit einer Wirkung von 3,46‑fach gegenüber einem einzelnen Effektverteiler.
  • Gebäude der Größe 5×5 bis 7×7: 16 Effektverteiler, mit einer Wirkung von 4‑fach gegenüber einem einzelnen Effektverteiler.
  • Gebäude der Größe 8×8 bis 10×10: 20 Effektverteiler, mit einer Wirkung von 4,47‑fach gegenüber einem einzelnen Effektverteiler.

Da der Abstand zwischen Effektverteiler und Maschine nicht größer als zwei Kacheln sein darf, ohne die Maschine außerhalb der Reichweite zu platzieren, kann die Fließbandführung schwierig werden. In manchen Fällen kann der Einsatz des Logistiknetz erforderlich sein, um Maschinen zu versorgen.

Die maximale Anzahl an Effektverteilern, die in Reichweite einer Reihe von Gebäuden platziert werden kann:

  • Reihe aus 3×3‑Gebäuden: 8 Effektverteiler, mit einer Wirkung von 2,83‑fach gegenüber einem einzelnen Effektverteiler.
  • Reihe aus 5×5‑Gebäuden: 10 Effektverteiler, mit einer Wirkung von 3,16‑fach gegenüber einem einzelnen Effektverteiler.

Wenn Gebäude und Effektverteiler in parallelen Reihen angeordnet werden, ist der Versatz entlang der Reihenrichtung entscheidend. Beispiel: Eine Reihe aus Montagemaschine 3 zwischen zwei Reihen Effektverteilern. Wenn die Seiten der Effektverteiler und Montagemaschinen ausgerichtet sind, wird jede Montagemaschine von sechs Effektverteilern beeinflusst. Wenn jedoch entweder die Effektverteiler oder die Montagemaschinen um eine Kachel verschoben sind, wird jede Montagemaschine von acht Effektverteilern beeinflusst.

Allgemein, abhängig von der Breite der Maschinen modulo 3:

  • Ist die Breite der Maschinen durch drei teilbar, ist die Anordnung optimal, wenn die Seiten der Maschinen nicht mit den Seiten der Effektverteiler auf der Achse senkrecht zur Reihenrichtung ausgerichtet sind.
  • Ist die Breite der Maschinen modulo 3 gleich 1 (z. B. Breite 4), führt jeder Versatz zu einer optimalen Anordnung.
  • Ist die Breite der Maschinen modulo 3 gleich 2 (z. B. Breite 5), ist die Anordnung optimal, wenn die Mittelpunkte von Maschine und Effektverteiler auf der Achse senkrecht zur Reihenrichtung übereinstimmen. Dies erfordert einen Abstand von einer Kachel zwischen den Maschinen.

Effektverteiler-Arrays

Effektverteiler können die Gesamtleistung einer Fabrik erheblich steigern. Allerdings verbrauchen sie viel Strom (480 kW pro Stück), benötigen Platz, erschweren die Logistik und sind relativ teuer in der Herstellung. Daher ist es bei Produktionslinien mit hohem Effektverteiler‑Einsatz deutlich wirtschaftlicher, eine Reihe von Produktionsgebäuden von einer oder mehreren Reihen Effektverteilern umgeben zu lassen, statt einzelne Gebäude jeweils mit der maximal möglichen Anzahl an Effektverteilern zu umgeben. Dies vereinfacht zudem die Logistik und macht das Design kachelbarer.

Die maximal möglichen Vorteile sind in Reihen‑Arrays etwas geringer (für 3×3‑Gebäude sind 8 statt 12 Effektverteiler pro Gebäude möglich; für 5×5‑Gebäude 10 statt 16), aber die Anzahl der benötigten Effektverteiler ist deutlich geringer. Beispiel: Für eine einzelne Reihe aus 3×3‑Gebäuden, umgeben von zwei Reihen Effektverteilern, sodass jedes Produktionsgebäude in Reichweite von 8 Effektverteilern ist, beträgt die Gesamtzahl der benötigten Effektverteiler 2n + 6, wobei n die Anzahl der Produktionsgebäude ist.

Die durchschnittliche Anzahl an Effektverteilern pro Gebäude beträgt dann 2 + (6 ÷ n), was gegen 2 konvergiert (also 75 % weniger Effektverteiler als bei isolierten Gebäuden mit je 8 eigenen Effektverteilern), wenn n gegen unendlich geht. Für n = 10 ergibt die Formel 2,6 – immer noch eine Reduktion von 67,5 %.

Mehrreihige Arrays

Für große Zahlen an zu verstärkenden Gebäuden kann die Effizienz weiter gesteigert werden, indem die Produktionsgebäude in mehrere Reihen aufgeteilt werden. In diesem Fall können die Effektverteiler in allen Reihen außer den äußeren von den beiden benachbarten Produktionsreihen geteilt werden (unabhängig davon, ob diese unterschiedliche Baupläne oder unterschiedliche Gebäudetypen verwenden). Die Gesamtzahl der benötigten Effektverteiler beträgt bei 3×3‑Gebäuden und gleich langen Reihen B(r,c) = (r + 1)(c + 3) = rc + 3r + c + 3, wobei r die Anzahl der Produktionsreihen und c die Anzahl der Gebäude pro Reihe ist.

Die Anzahl der Effektverteiler pro verstärktem Gebäude beträgt dann (3 ÷ rc) + (1 ÷ r) + (3 ÷ c) + 1, was gegen 1 konvergiert, wenn sowohl r als auch c gegen unendlich gehen. Für endliche Arrays ergibt sich die optimale Anzahl an Reihen aus r = -0.5 + sqrt[(n ÷ 3) + 0.25], wobei n die Gesamtzahl der zu verstärkenden Gebäude ist.

Da diese Formel im Allgemeinen keine ganze Zahl ergibt, sollte um den berechneten Wert herum iteriert werden: also die Anzahl der Effektverteiler für floor(r) und ceiling(r) berechnen und vergleichen. Für jedes solche r wird c als floor(n ÷ r) berechnet, anschließend die Anzahl der Effektverteiler als B(r,c) + mod(n,r) + 1, wobei mod(n,r) der Rest von n ÷ r ist, also n - (r × c).

Es bleiben in jedem Fall mod(n,r) Gebäude „übrig“; diese sollten jeweils am Ende benachbarter Reihen angefügt werden, damit die obige Berechnung gültig bleibt. Andere Anordnungen (z. B. alle an eine einzige Reihe anhängen oder jede zweite Reihe erweitern) erfordern mehr Effektverteiler.

Optimale Arrays

Für 3×3‑Strukturen sind Arrays mit c = 3r optimal, da sie die Anzahl der benötigten Effektverteiler minimieren und somit die höchste Auslastung pro Effektverteiler ermöglichen. Da Strukturen nur in ganzen Zahlen gebaut werden können, gibt es – unterhalb einer sinnvollen Obergrenze – nur endlich viele Kombinationen aus rc, für die ein optimales Array mit ganzzahligen r und c existiert. Die ersten Kombinationen sowie die zugehörigen Array‑Größen und Effektverteiler‑Verhältnisse sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.

Strukturen Reihen Spalten Effektverteiler Effektverteiler pro Struktur Abmessungen (Kacheln)*
3 1 3 12 4,00 18×11
12 2 6 27 2,25 27×19
27 3 9 48 1,78 36×27
48 4 12 75 1,56 45×35
75 5 15 108 1,44 54×43
108 6 18 147 1,36 63×51
147 7 21 192 1,31 72×59
... ... ... ... ... ...
3r^2 r 3r (r + 1)(3r + 3) 1 + 2/r + 1/r^2 (9r + 9) × (8r + 3)

Anmerkungen zur Tabelle:

  • Die Array‑Abmessungen (letzte Spalte) gehen davon aus, dass oberhalb oder unterhalb jeder Strukturreihe 2 Kacheln Platz (z. B. Greifarm + Kiste) gelassen werden, während sonst kein zusätzlicher Platz vorgesehen ist.
  • Das 5‑Reihen‑Array (75 Strukturen) ist das größte, das vollständig durch ein Logistiknetz abgedeckt werden kann, dessen Roboports außerhalb des Arrays stehen. Für größere Arrays müssen Roboports im Inneren platziert werden, was das Verhältnis von Effektverteilern zu Strukturen verschlechtert.

Siehe auch