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Crusher/de: Difference between revisions

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{{About/Space age}}
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Der '''Zerkleiner''' ist ein Gebäude für die {{L|Space platform}}, das [[Asteroids/de#Asteroidenbrocken|Asteroidenbrocken]] in nutzbare Ressourcen zerkleinert. Um die Asteroidenbrocken zu sammeln, müssen sie zuerst von einem {{L|Asteroid collector}} aufgenommen werden. Es gibt drei Arten von Bauplänen, die vom Zerkleiner ausgeführt werden können:
Der '''Zerkleinerer''' ist ein Gebäude für die {{L|Space platform}}, das [[Asteroids/de#Asteroidenbrocken|Asteroidenbrocken]] in nutzbare Ressourcen zerkleinert. Um die Asteroidenbrocken zu sammeln, müssen sie zuerst von einem {{L|Asteroid collector}} aufgenommen werden. Es gibt drei Arten von Bauplänen, die vom Zerkleinerer ausgeführt werden können:


* '''Grundlegendes Zerkleinern''': Diese Baupläne zerlegen den Brocken in eine große Menge einer nutzbaren Ressource, mit einer kleinen Chance, den verbrauchten Brocken erneut zu erzeugen. Das System muss so gestaltet werden, dass es von den Nebenprodukten nicht verstopft wird.
* '''Grundlegendes Zerkleinern''': Diese Baupläne zerlegen den Brocken in eine große Menge einer nutzbaren Ressource, mit einer kleinen Chance, den verbrauchten Brocken erneut zu erzeugen. Das System muss so gestaltet werden, dass es von den Nebenprodukten nicht verstopft wird.
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== Schaltungsnetz ==
== Schaltungsnetz ==
Das Anschließen eines Zerkleiners an ein {{L|Circuit network}} ermöglicht das automatische Setzen seines Bauplans. Akzeptierte Signale umfassen spezifische Baupläne und Gegenstandssignale für [[Asteroids/de#Asteroidenbrocken|Asteroidenbrocken]] oder die Ausgaben unterstützter Baupläne; Signale für nicht erforschte Baupläne werden ignoriert.
Das Anschließen eines Zerkleinerers an ein {{L|Circuit network}} ermöglicht das automatische Setzen seines Bauplans. Akzeptierte Signale umfassen spezifische Baupläne und Gegenstandssignale für [[Asteroids/de#Asteroidenbrocken|Asteroidenbrocken]] oder die Ausgaben unterstützter Baupläne; Signale für nicht erforschte Baupläne werden ignoriert.


Der Bauplan wird nach folgenden Regeln (in dieser Reihenfolge) ausgewählt:
Der Bauplan wird nach folgenden Regeln (in dieser Reihenfolge) ausgewählt:
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* '''Qualität''': niedrigste > höchste
* '''Qualität''': niedrigste > höchste


Beispiel: Wenn der Zerkleiner an ein Fließband mit ausschließlich sauerstoffhaltigen Brocken angeschlossen ist, wird der Bauplan „sauerstoffhaltiges Zerkleinern“ gesetzt. Wird ein metallischer Asteroid (oder Eisenerz) hinzugefügt, wechselt der Bauplan zu „metallisches Zerkleinern“, da dieser eine höhere Priorität hat. Wiederaufbereitungs‑Baupläne können nicht über Gegenstandssignale ausgewählt werden, da alle ihre Ausgabegüter auch in den Zerkleinerungs‑Bauplänen vorkommen.
Beispiel: Wenn der Zerkleinerer an ein Fließband mit ausschließlich sauerstoffhaltigen Brocken angeschlossen ist, wird der Bauplan „sauerstoffhaltiges Zerkleinern“ gesetzt. Wird ein metallischer Asteroid (oder Eisenerz) hinzugefügt, wechselt der Bauplan zu „metallisches Zerkleinern“, da dieser eine höhere Priorität hat. Wiederaufbereitungs‑Baupläne können nicht über Gegenstandssignale ausgewählt werden, da alle ihre Ausgabegüter auch in den Zerkleinerungs‑Bauplänen vorkommen.


== Qualität ==
== Qualität ==
Die drei Wiederaufbereitungs‑Baupläne für Asteroiden sind eine hervorragende Möglichkeit, Gegenstände mit höherer {{L|Quality}} zu erhalten, da sie eine Rückgaberate von 80 % haben, im Gegensatz zu den 25 % eines {{L|Recycler}}. Das Setup erfordert lediglich, dass alle Asteroiden so lange wiederaufbereitet werden, bis sie legendär sind. Danach kann eine Vielzahl von Produkten daraus hergestellt werden. Für das Verhältnis der Zerkleiner gilt Folgendes:
Die drei Wiederaufbereitungs‑Baupläne für Asteroiden sind eine hervorragende Möglichkeit, Gegenstände mit höherer {{L|Quality}} zu erhalten, da sie eine Rückgaberate von 80 % haben, im Gegensatz zu den 25 % eines {{L|Recycler}}. Das Setup erfordert lediglich, dass alle Asteroiden so lange wiederaufbereitet werden, bis sie legendär sind. Danach kann eine Vielzahl von Produkten daraus hergestellt werden. Für das Verhältnis der Zerkleinerer gilt Folgendes:


* Die gewählte Raumroute ist im Gesamtkontext irrelevant. Da alle Asteroidenbrocken mehrfach wiederaufbereitet werden, gleichen sich ihre Verhältnisse schnell aus.
* Die gewählte Raumroute ist im Gesamtkontext irrelevant. Da alle Asteroidenbrocken mehrfach wiederaufbereitet werden, gleichen sich ihre Verhältnisse schnell aus.
* Innerhalb jeder Qualitätsstufe werden halb so viele Zerkleiner benötigt, die oxidische Brocken wiederaufbereiten, da dieser Bauplan doppelt so schnell ist wie die beiden anderen.
* Innerhalb jeder Qualitätsstufe werden halb so viele Zerkleinerer benötigt, die oxidische Brocken wiederaufbereiten, da dieser Bauplan doppelt so schnell ist wie die beiden anderen.
* Mit besseren Qualitätsmodulen steigt die Anzahl der Zerkleiner, die für die Wiederaufbereitung höherwertiger Brocken benötigt werden. Zwei Extremfälle als Orientierung:
* Mit besseren Qualitätsmodulen steigt die Anzahl der Zerkleinerer, die für die Wiederaufbereitung höherwertiger Brocken benötigt werden. Zwei Extremfälle als Orientierung:
:* Mit zwei normalen {{L|Quality module}}en in jedem Zerkleiner ergeben sich folgende optimalen Verhältnisse:
:* Mit zwei normalen {{L|Quality module}}en in jedem Zerkleinerer ergeben sich folgende optimalen Verhältnisse:
::* 100 Zerkleiner für normale Brocken
::* 100 Zerkleinerer für normale Brocken
::* 6,67 Zerkleiner für ungewöhnliche Brocken
::* 6,67 Zerkleinerer für ungewöhnliche Brocken
::* 1,11 Zerkleiner für seltene Brocken
::* 1,11 Zerkleinerer für seltene Brocken
::* 0,19 Zerkleiner für epische Brocken
::* 0,19 Zerkleinerer für epische Brocken
::* Ergebnis: 0,00741 legendäre Gegenstände pro Zyklus aller oben genannten Zerkleiner
::* Ergebnis: 0,00741 legendäre Gegenstände pro Zyklus aller oben genannten Zerkleinerer
:* Mit zwei legendären {{L|Quality module 3|Qualitätsmodulen 3}} in jedem Zerkleiner ergeben sich folgende optimalen Verhältnisse:
:* Mit zwei legendären {{L|Quality module 3|Qualitätsmodulen 3}} in jedem Zerkleinerer ergeben sich folgende optimalen Verhältnisse:
::* 100 Zerkleiner für normale Brocken
::* 100 Zerkleinerer für normale Brocken
::* 29,84 Zerkleiner für ungewöhnliche Brocken
::* 29,84 Zerkleinerer für ungewöhnliche Brocken
::* 11,89 Zerkleiner für seltene Brocken
::* 11,89 Zerkleinerer für seltene Brocken
::* 4,47 Zerkleiner für epische Brocken
::* 4,47 Zerkleinerer für epische Brocken
::* Ergebnis: 0,62727 legendäre Gegenstände pro Zyklus aller oben genannten Zerkleiner
::* Ergebnis: 0,62727 legendäre Gegenstände pro Zyklus aller oben genannten Zerkleinerer


Die Verhältnisse können mit folgender Formel berechnet werden:
Die Verhältnisse können mit folgender Formel berechnet werden:
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Die Variablen bedeuten:
Die Variablen bedeuten:
:* <math>C</math> Anzahl der Zerkleiner
:* <math>C</math> Anzahl der Zerkleinerer
:* <math>q</math> Qualitätsstufe (normal: <math>0</math>, ungewöhnlich: <math>1</math>, selten: <math>2</math>, episch: <math>3</math>, legendär: <math>4</math>)
:* <math>q</math> Qualitätsstufe (normal: <math>0</math>, ungewöhnlich: <math>1</math>, selten: <math>2</math>, episch: <math>3</math>, legendär: <math>4</math>)
:* <math>Q</math> kombinierter Qualitätswert der Module
:* <math>Q</math> kombinierter Qualitätswert der Module
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<div class="mw-collapsible-content">
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Zunächst betrachten wir, wie viele Gegenstände einer beliebigen Qualitätsstufe eine Anzahl <math>C_0</math> von Zerkleinern mit einem kombinierten Qualitätswert <math>Q</math> pro Zyklus ausgeben. Die Zerkleiner geben pro Zyklus <math>0.8</math> Gegenstände aus. Es spielt keine Rolle, wie viele Gegenstände in normaler Qualität zurückgegeben werden, da wir nicht an einer spezifischen Verbrauchsrate normaler Gegenstände interessiert sind. Die Anzahl ungewöhnlicher Gegenstände pro <math>C_0</math> Zyklen beträgt <math>I_{1,0} = 0.9 C_0 \cdot 0.8 Q</math>, seltener <math>I_{2,0} = 0.09 C_0 \cdot 0.8 Q</math>, epischer <math>I_{3,0} = 0.009 C_0 \cdot 0.8 Q</math> und legendärer <math>I_{4,0} = 0.001 C_0 \cdot 0.8 Q</math>.
Zunächst betrachten wir, wie viele Gegenstände einer beliebigen Qualitätsstufe eine Anzahl <math>C_0</math> von Zerkleinerern mit einem kombinierten Qualitätswert <math>Q</math> pro Zyklus ausgeben. Die Zerkleinerer geben pro Zyklus <math>0.8</math> Gegenstände aus. Es spielt keine Rolle, wie viele Gegenstände in normaler Qualität zurückgegeben werden, da wir nicht an einer spezifischen Verbrauchsrate normaler Gegenstände interessiert sind. Die Anzahl ungewöhnlicher Gegenstände pro <math>C_0</math> Zyklen beträgt <math>I_{1,0} = 0.9 C_0 \cdot 0.8 Q</math>, seltener <math>I_{2,0} = 0.09 C_0 \cdot 0.8 Q</math>, epischer <math>I_{3,0} = 0.009 C_0 \cdot 0.8 Q</math> und legendärer <math>I_{4,0} = 0.001 C_0 \cdot 0.8 Q</math>.


Wir benötigen daher <math>I_{1,0}</math> Zerkleiner, die ungewöhnliche Gegenstände wiederaufbereiten, um mit den ungewöhnlichen Gegenständen aus den Zerkleinern für normale Gegenstände Schritt zu halten. Allerdings reproduzieren diese Zerkleiner häufig ungewöhnliche Gegenstände, die ebenfalls verarbeitet werden müssen. Nach einem Zyklus von <math>I_{1,0}</math> entstehen zusätzliche <math>I_{1,0} \cdot 0.8 \cdot (1-Q)</math> ungewöhnliche Gegenstände. Nach deren Verarbeitung entstehen weitere <math>(I_{1,0} \cdot 0.8 \cdot (1-Q)) \cdot 0.8 \cdot (1-Q)</math> ungewöhnliche Gegenstände usw. Die Anzahl der benötigten Zerkleiner kann daher als folgende unendliche Summe geschrieben werden:
Wir benötigen daher <math>I_{1,0}</math> Zerkleinerer, die ungewöhnliche Gegenstände wiederaufbereiten, um mit den ungewöhnlichen Gegenständen aus den Zerkleinerern für normale Gegenstände Schritt zu halten. Allerdings reproduzieren diese Zerkleinerer häufig ungewöhnliche Gegenstände, die ebenfalls verarbeitet werden müssen. Nach einem Zyklus von <math>I_{1,0}</math> entstehen zusätzliche <math>I_{1,0} \cdot 0.8 \cdot (1-Q)</math> ungewöhnliche Gegenstände. Nach deren Verarbeitung entstehen weitere <math>(I_{1,0} \cdot 0.8 \cdot (1-Q)) \cdot 0.8 \cdot (1-Q)</math> ungewöhnliche Gegenstände usw. Die Anzahl der benötigten Zerkleinerer kann daher als folgende unendliche Summe geschrieben werden:


<math>C_1 = I_{1,0} \cdot \sum_{k=0}^\infty (0.8 \cdot (1-Q))^k = 0.9 C_0 \cdot 0.8 Q \cdot \sum_{k=0}^\infty (0.8 \cdot (1-Q))^k</math>
<math>C_1 = I_{1,0} \cdot \sum_{k=0}^\infty (0.8 \cdot (1-Q))^k = 0.9 C_0 \cdot 0.8 Q \cdot \sum_{k=0}^\infty (0.8 \cdot (1-Q))^k</math>

Latest revision as of 15:04, 11 June 2026

Zerkleinerer

Bauplan

10
+
10
+
20
+
10
→
1

Gesamtressourcen

310
+
400
+
10
+
100
+
50

Farbe auf Karte

Trefferpunkte

Normal quality 350
Uncommon 455 Rare 560
Epic 665 Legendary 875

Widerstand

Feuer: 0/80%

Stapelgröße

10

Raketenkapazität

10

Maße

2×3

Energieverbrauch

540 kW (elektrisch)

Leerlauf

18 kW (elektrisch)

Herstelltempo

Normal quality 1
Uncommon 1.3 Rare 1.6
Epic 1.9 Legendary 2.5

Abbauzeit

0.2

Buildable only on

Modulplätze

2 Plätze

Prototyp-Typ

assembling-machine

Interner Name

crusher

Benötigte Technologien

Produziert von

Beschreibung

Exklusives Feature der Space Age Erweiterung.


Der Zerkleinerer ist ein Gebäude für die Raumplattform, das Asteroidenbrocken in nutzbare Ressourcen zerkleinert. Um die Asteroidenbrocken zu sammeln, müssen sie zuerst von einem Asteroidensammler aufgenommen werden. Es gibt drei Arten von Bauplänen, die vom Zerkleinerer ausgeführt werden können:

  • Grundlegendes Zerkleinern: Diese Baupläne zerlegen den Brocken in eine große Menge einer nutzbaren Ressource, mit einer kleinen Chance, den verbrauchten Brocken erneut zu erzeugen. Das System muss so gestaltet werden, dass es von den Nebenprodukten nicht verstopft wird.
  • Fortgeschrittenes Zerkleinern: Diese Baupläne zerlegen den Brocken in zwei nützliche Ressourcen, allerdings mit geringerer Ausgabemenge als die Standardzerkleinerungs‑Baupläne. Der Brocken kann weiterhin regeneriert werden, jedoch mit deutlich geringerer Wahrscheinlichkeit.
  • Wiederaufbereitung: Diese Baupläne versuchen, den Brocken in eine andere Art von Brocken umzuwandeln. Der ursprüngliche Typ wird meist reproduziert, mit geringerer Chance auf einen anderen Brocken oder gar keinen. Die Chance für jeden Brocken wird unabhängig gewürfelt, sodass aus einem Brocken bis zu drei neue entstehen können.

Baupläne

Prozess Eingabe Ausgabe Erforderliche Technologie
Zerkleinerung von metallischen Asteroiden
2
+
1
20
+
0.2
Weltraumplattformen (Forschung)
Zerkleinerung von kohlenstoffhaltigen Asteroiden
2
+
1
10
+
0.2
Weltraumplattformen (Forschung)
Zerkleinerung von sauerstoffhaltigen Asteroiden
2
+
1
5
+
0.2
Weltraumplattformen (Forschung)
Aufbereitung von metallischen Asteroiden
2
+
1
0.4
+
0.2
+
0.2
Aufbereitung von Asteroiden (Forschung)
Aufbereitung von kohlenstoffhaltigen Asteroiden
2
+
1
0.4
+
0.2
+
0.2
Aufbereitung von Asteroiden (Forschung)
Aufbereitung von sauerstoffhaltigen Asteroiden
1
+
1
0.4
+
0.2
+
0.2
Aufbereitung von Asteroiden (Forschung)
Fortgeschrittene Zerkleinerung von metallischen Asteroiden
5
+
1
10
+
4
+
0.05
Fortgeschrittene Asteroidenverarbeitung (Forschung)
Fortgeschrittene Zerkleinerung von kohlenstoffhaltigen Asteroiden
5
+
1
5
+
2
+
0.05
Fortgeschrittene Asteroidenverarbeitung (Forschung)
Fortgeschrittene Zerkleinerung von sauerstoffhaltigen Asteroiden
5
+
1
3
+
2
+
0.05
Fortgeschrittene Asteroidenverarbeitung (Forschung)

Schaltungsnetz

Das Anschließen eines Zerkleinerers an ein Schaltungsnetz ermöglicht das automatische Setzen seines Bauplans. Akzeptierte Signale umfassen spezifische Baupläne und Gegenstandssignale für Asteroidenbrocken oder die Ausgaben unterstützter Baupläne; Signale für nicht erforschte Baupläne werden ignoriert.

Der Bauplan wird nach folgenden Regeln (in dieser Reihenfolge) ausgewählt:

  • Signaltyp: Signale, die einen Bauplan direkt setzen > Signale für Gegenstände, die von Bauplänen erzeugt werden
  • Bauplantyp: Zerkleinern > Wiederaufbereitung > fortgeschrittenes Zerkleinern
  • Asteroidtyp: metallisch > kohlenstoffhaltig > sauerstoffhaltig
  • Standard‑Gegenstandsreihenfolge
  • Qualität: niedrigste > höchste

Beispiel: Wenn der Zerkleinerer an ein Fließband mit ausschließlich sauerstoffhaltigen Brocken angeschlossen ist, wird der Bauplan „sauerstoffhaltiges Zerkleinern“ gesetzt. Wird ein metallischer Asteroid (oder Eisenerz) hinzugefügt, wechselt der Bauplan zu „metallisches Zerkleinern“, da dieser eine höhere Priorität hat. Wiederaufbereitungs‑Baupläne können nicht über Gegenstandssignale ausgewählt werden, da alle ihre Ausgabegüter auch in den Zerkleinerungs‑Bauplänen vorkommen.

Qualität

Die drei Wiederaufbereitungs‑Baupläne für Asteroiden sind eine hervorragende Möglichkeit, Gegenstände mit höherer Qualität zu erhalten, da sie eine Rückgaberate von 80 % haben, im Gegensatz zu den 25 % eines Wiederverwerter. Das Setup erfordert lediglich, dass alle Asteroiden so lange wiederaufbereitet werden, bis sie legendär sind. Danach kann eine Vielzahl von Produkten daraus hergestellt werden. Für das Verhältnis der Zerkleinerer gilt Folgendes:

  • Die gewählte Raumroute ist im Gesamtkontext irrelevant. Da alle Asteroidenbrocken mehrfach wiederaufbereitet werden, gleichen sich ihre Verhältnisse schnell aus.
  • Innerhalb jeder Qualitätsstufe werden halb so viele Zerkleinerer benötigt, die oxidische Brocken wiederaufbereiten, da dieser Bauplan doppelt so schnell ist wie die beiden anderen.
  • Mit besseren Qualitätsmodulen steigt die Anzahl der Zerkleinerer, die für die Wiederaufbereitung höherwertiger Brocken benötigt werden. Zwei Extremfälle als Orientierung:
  • Mit zwei normalen Qualitätsmodulen in jedem Zerkleinerer ergeben sich folgende optimalen Verhältnisse:
  • 100 Zerkleinerer für normale Brocken
  • 6,67 Zerkleinerer für ungewöhnliche Brocken
  • 1,11 Zerkleinerer für seltene Brocken
  • 0,19 Zerkleinerer für epische Brocken
  • Ergebnis: 0,00741 legendäre Gegenstände pro Zyklus aller oben genannten Zerkleinerer
  • Mit zwei legendären Qualitätsmodulen 3 in jedem Zerkleinerer ergeben sich folgende optimalen Verhältnisse:
  • 100 Zerkleinerer für normale Brocken
  • 29,84 Zerkleinerer für ungewöhnliche Brocken
  • 11,89 Zerkleinerer für seltene Brocken
  • 4,47 Zerkleinerer für epische Brocken
  • Ergebnis: 0,62727 legendäre Gegenstände pro Zyklus aller oben genannten Zerkleinerer

Die Verhältnisse können mit folgender Formel berechnet werden:

Cq=(0.9Cq−1+0.09Cq−2+0.009Cq−3)⋅QQ+1−0.80.8

Die Anzahl legendärer Gegenstände pro Zyklus ergibt sich aus:

I4=(C3+0.1C2+0.01C2+0.001C0)⋅0.8Q

Die Variablen bedeuten:

  • C Anzahl der Zerkleinerer
  • q Qualitätsstufe (normal: 0, ungewöhnlich: 1, selten: 2, episch: 3, legendär: 4)
  • Q kombinierter Qualitätswert der Module
  • I Anzahl der Gegenstände

Erläuterung der Formel:

Zunächst betrachten wir, wie viele Gegenstände einer beliebigen Qualitätsstufe eine Anzahl C0 von Zerkleinerern mit einem kombinierten Qualitätswert Q pro Zyklus ausgeben. Die Zerkleinerer geben pro Zyklus 0.8 Gegenstände aus. Es spielt keine Rolle, wie viele Gegenstände in normaler Qualität zurückgegeben werden, da wir nicht an einer spezifischen Verbrauchsrate normaler Gegenstände interessiert sind. Die Anzahl ungewöhnlicher Gegenstände pro C0 Zyklen beträgt I1,0=0.9C0⋅0.8Q, seltener I2,0=0.09C0⋅0.8Q, epischer I3,0=0.009C0⋅0.8Q und legendärer I4,0=0.001C0⋅0.8Q.

Wir benötigen daher I1,0 Zerkleinerer, die ungewöhnliche Gegenstände wiederaufbereiten, um mit den ungewöhnlichen Gegenständen aus den Zerkleinerern für normale Gegenstände Schritt zu halten. Allerdings reproduzieren diese Zerkleinerer häufig ungewöhnliche Gegenstände, die ebenfalls verarbeitet werden müssen. Nach einem Zyklus von I1,0 entstehen zusätzliche I1,0⋅0.8⋅(1−Q) ungewöhnliche Gegenstände. Nach deren Verarbeitung entstehen weitere (I1,0⋅0.8⋅(1−Q))⋅0.8⋅(1−Q) ungewöhnliche Gegenstände usw. Die Anzahl der benötigten Zerkleinerer kann daher als folgende unendliche Summe geschrieben werden:

C1=I1,0⋅∑k=0∞(0.8⋅(1−Q))k=0.9C0⋅0.8Q⋅∑k=0∞(0.8⋅(1−Q))k

Da 0.8⋅(1−Q)<1 ist, konvergiert die Summe und ergibt:

C1=0.9C0⋅0.8Q0.8Q−0.8+1

Dies kann erweitert und verallgemeinert werden für seltene und epische Gegenstände:

Cq=(0.9Cq−1+0.09Cq−2+0.009Cq−3)⋅QQ+1−0.80.8

Schließlich ergibt sich die Anzahl legendärer Gegenstände pro Zyklus aus der Summe aller Produktionsraten:

I4=(C3+0.1C2+0.01C2+0.001C0)⋅0.8Q