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Effektverteiler

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Effektverteiler

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Rezept

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15
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Copper cable.png
10
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Electronic circuit.png
20
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1

Gesamtressourcen

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327.5
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325
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Iron plate.png
120
+
Plastic bar.png
80
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Steel plate.png
10

Farbe auf Karte

Trefferpunkte

200

Stapelgröße

10

Effizienz

50%

Maße

3×3

Energieverbrauch

480 kW (elektrisch)

Abbauzeit

0.2

Versorgungsbereich

9 Kacheln

Modulplätze

2 Plätze

Prototyp-Typ

beacon

Interner Name

beacon

Benötigte Technologien

Effect transmission (research).png

Produziert von

Assembling machine 1.png
Assembling machine 2.png
Assembling machine 3.png
Player.png

Overall effect stacks with multiple beacons covering the same machine.

Ein Effektverteiler ist ein Gerät, das Moduleffekte in einem 9×9-Quadrat an Maschinen in der Nähe überträgt. Die Effekte werden nur mit halber Effizienz übertragen. Ein Effektverteiler ermöglicht es jedoch, den Effekt eines Moduls an mehrere Maschinen zu übertragen, und der Effekt aller Effektverteiler in Reichweite einer einzelnen Maschine stapelt sich. Darüber hinaus können Effektverteiler über die normalen Grenzen der internen Modulplätze hinausgehen, wie z.B. die Erhöhung des Ausstoßes einer Förderpumpe an einer erschöpften Ölquelle auf 0,25 Öl pro Zyklus, während sie allein nur einen Ausstoß von 0,2 erreichen könnte.

Der Effektverteiler strahlt in gleichmäßigen Intervallen elektrische Blitze aus, deren Farbe den Modulen im Effektverteiler entsprechen.

Verwendung

Effektverteiler sind am besten, wenn sie wie folgt verwendet werden:

  • Es gibt viele kompatible Geräte in einem dichten Gebiet.

Dadurch kann der Effekt des Effektverteilers mehrere Maschinen erreichen, wodurch man Materialien für die Herstellung von Modulen sparen kann.

  • Es gibt eine Maschine, die eine extreme Arbeitsgeschwindigkeit haben muss

Erzförderer sind das beste Beispiel dafür. Wenn ein Erzfeld klein, aber reichhaltig ist, ist ein höheres Abbautempo pro Erzförderer notwendig, um den Bedarf zu decken, da das Hinzufügen weiterer Erzförderer nicht möglich ist. Daher können mehrere Effektverteiler mit Tempomodulen um einen Bergbaubohrer herum (mit Modulen im Erzförderer selbst) verwendet werden, um das Tempo des einzelnen Bohrers um ein Vielfaches zu erhöhen, um so die geringe Menge an Bohrern auszugleichen.


Effektverteiler sollten in folgenden Fällen nicht benutzt werden:

  • Die Maschine(n), die verstärkt werden, arbeiten nur selten.

Dies führt zu Stromverschwendung, da Effektverteiler immer Strom verbrauchen, auch wenn die Maschinen, die sie verstärken, angehalten sind. Dies kannh mit etwas Planung und der Verwendung eines Stromschalters umgangen werden.

  • Der Versuch, nicht-modulkompatible Maschinen zu verstärken

Nur Maschinen, die über Modulsteckplätze verfügen, werden von einem Effektverteiler beeinflusst.

Einschränkungen

  • Nur Gebäude mit Modulsteckplätzen können von Effektverteilern profitieren (d.h. Laser-Geschützturm profitiert nicht). Die einzige Ausnahme von dieser Regel sind Effektverteiler selbst, die nicht von den in ihnen eingebauten Modulen (oder anderen Effektverteilern) profitieren, so dass ihre Energiekosten nicht reduziert werden können.
  • Der übertragene Effekt eines Effektverteilers ist nur die Hälfte des Effekts der enthaltenen Module. Also: zwei gleiche Moduls = der Wert eines Moduls wird übertragen. Diese Einschränkung kann mit mehreren Effektverteilern mit überlappenden Bereichen überwunden werden.

Maximale Anzahl pro Gebäude

Die maximale Anzahl der Effektverteiler, die in Reichweite eines Gebäudes gebaut werden können, hängt von der Grundfläche des Gebäudes ab:

  • Gebäude von 2×2 bis 4×4 Größe: 12 Effektverteiler.
Es ist zu beachten, dass diese Konfiguration ohne den Einsatz von Robotern zur Versorgung des Gebäudes praktisch nicht möglich ist, da möglicherweise nicht genug Platz für Fließänder und Greifarme vorhanden ist.
  • 5×5 Gebäude: 16 Effektverteiler.
Das einzige Gebäude dieser Größe, das von Effektverteilern profitieren kann, ist die Ölraffinerie. Diese kann nicht per Roboter versorgt werden, aber alle ihre Ein- und Ausgänge sind außer bei Kohleverflüssigung Flüssigkeiten, die per Rohr zugeführt werden. So sind keine Greifarme erforderlich, und man kann unterirdische Rohre verwenden, die eine Reichweite von 9 Kacheln haben.
  • 9x9 Gebäude: 20 Effektverteiler.
Das einzige Gebäude dieser Größe im Spiel ist das Raketensilo. Anders als bei kleineren Gebäuden erlaubt diese Konfiguration eine Lücke von 2 Kacheln zwischen den Effektverteilern und dem Gebäude sowie eine Lücke von 1 Kachel zwischen den Effektverteilern, die mit der mittleren Kachel des Gebäudes ausgerichtet ist, was Platz für Fließbänder und Greifarme bietet.

Die maximale Anzahl von Effektverteilern, die in Reichweite einer Gebäudereihe gebaut werden können:

  • Gebäudereihe von 3×3 Gebäuden: 8 Effektverteiler.
Jedes Gebäude in der Reihe kann sich in Reichweite von 8 Effektverteilern befinden (Gebäude am Ende der Reihe möglicherweise mehr), wenn eine doppelte Reihe von Effektverteilern (ohne Zwischenräume) parallel gebaut wird (kann bis zu 2 Felder entfernt sein). Die mittlere Reihe der zu verstärkenden Gebäude muss jedoch relativ zur Effektverteilerreihe versetzt sein, d.h. das mittlere Plättchen keines Gebäudes der mittleren Reihe darf auf einer Linie liegen, die die mittleren Plättchen eines beliebigen Paares von gegenüberliegenden Effektverteilern der beiden Effektverteilerreihen verbindet.
  • Reihe von 5×5 Gebäuden: 10 Effektverteiler.
Es gelten die gleichen Regeln wie zuvor, mit der Ausnahme, dass jetzt die mittlere Reihe nicht versetzt sein darf; d.h. die Mittelpunkte der verstärkten Gebäude müssen mit den Mittelpunkten einiger Effektverteilerpaare übereinstimmen. Dies erfordert eine Lücke von 1 Kachel zwischen den Gebäuden in der mittleren Reihe (unter der Annahme, dass die Effektverteilerreihen keine Lücken aufweisen). Da die einzigen für Effektverteiler geeigneten 5×5-Gebäude Ölraffinerien sind, ist das freie Plättchen tatsächlich nützlich, um die Reihe für den Spieler begehbar zu machen (eine lückenlose Reihe von Raffinerien ist es nicht).

Reihen mit Effektverteilern

Effektverteiler können die Gesamtkapazität einer Fabrik erheblich steigern. Allerdings verbrauchen sie eine beträchtliche Menge an Energie (480 kW pro Stück), nehmen nicht unerheblich Platz ein, erschweren die Logistik und sind zudem relativ teuer in der Herstellung. Daher ist es beim Bau einer ganzen Produktionslinie mit hohem Effektverstärker wesentlich wirtschaftlicher, eine Reihe von Produktionsgebäuden zu bauen, die von einer Reihe(n) von Effektverteilern umgeben sind, als einzelne Gebäude, die von der theoretisch maximal möglichen Anzahl von Effektverteilern umgeben sind. Dies vereinfacht auch die Logistik und macht es einfacher, Konstruktion zu vervielfachen.

Der maximal mögliche Nutzen wird in der Reihenanordnung etwas reduziert (bei 3×3 Gebäuden sind 8 Effektverteiler pro Gebäude möglich statt 12; bei 5×5 Gebäuden 10 statt 16), aber die Anzahl der Effektverteiler, die zum Erreichen dieses Verstärkungsgrades erforderlich sind, ist deutlich geringer. Bei einer einzelnen Reihe von 3×3 Gebäuden, die von einer Doppelreihe von Effektverteilern umgeben sind, so dass jedes Produktionsgebäude in Reichweite von 8 Effektverteilern liegt, beträgt die Gesamtzahl der benötigten Effektverteiler 2n + 6, wobei n die Anzahl der Produktionsgebäude ist.

Die durchschnittliche Anzahl der Effektverteiler pro Gebäude ist dann 2 + (6 ÷ n), was gegen 2 tendiert (d.h. eine 75%ige Reduzierung der Anzahl der benötigten Effektverteiler im Vergleich zu isolierten Gebäuden mit jeweils 8 verschiedenen Effektverteilern), wenn n gegen unendlich geht. Für z.B. n = 10 ergibt die Formel 2,6, was immer noch eine Reduzierung der benötigten Effektverteiler um 67,5% bedeutet.

Mehrere Reihen

Bei einer großen Anzahl von zu verstärkenden Gebäuden kann die Effizienz weiter verbessert werden, indem die Produktionsgebäude in mehrere Reihen aufgeteilt werden. In diesem Fall können die Effektverteiler in allen Reihen außer den Randreihen des Arrays von den beiden Reihen der Produktionsgebäude auf beiden Seiten gemeinsam genutzt werden. (Dabei spielt es keine Rolle, ob diese unterschiedliche Baupläne produzieren, oder ob es sich um unterschiedliche Gebäude handelt). Die Gesamtzahl der benötigten Effektverteiler ist, unter der Annahme von 3×3 großen Produktionsgebäuden und gleich langen Reihen, B(r,c) = (r + 1)(c + 3) = rc + 3r + c + 3, wobei r die Anzahl der Reihen von Produktionsgebäuden und c die Anzahl der Produktionsgebäude in einer einzelnen Reihe ist.

Die Anzahl der Effektverteiler pro verstärktem Gebäude ist dann (3 ÷ rc) + (1 ÷ r) + (3 ÷ c) + 1, was gegen 1 tendiert, wenn sowohl r als auch c gegen unendlich gehen. Für endliche Reihen ist die optimale Anzahl von Zeilen gegeben durch r = -0,5 + sqrt[(n ÷ 3) + 0,25], wobei n die Gesamtzahl der zu verstärkenden Gebäude ist.

Die obige Formel liefert im Allgemeinen keine ganzzahligen Ergebnisse. Wenn das so gefundene r nicht ganzzahlig ist, muss man ausprobieren, d.h. die Anzahl der benötigten Effektverteiler mit floor(r) (die nächst niedrigere ganze Zahl) und ceiling(r) (der nächsthöheren ganzen Zahl) Zeilen und die Ergebnisse vergleichen. Für jede solche ganze Zahl r, berechnet man c als floor(n ÷ r), dann die Anzahl der Effektverteiler als B(r,c) + mod(n,r) + 1, wobei B(r,c) oben angegeben ist und mod(n,r) n modulo r ist, d.h. der Rest von (n ÷ r), gleich n - (r × c).

In jedem Fall bleiben mod(n,r)-Gebäude "übrig"; diese sollten pro Zeile an die Enden eines zusammenhängenden Blocks benachbarter Zeilen angehängt werden, damit die obige Berechnung der Gesamtanzahl der Effektverteiler gültig bleibt. Andere Konfigurationen für die übriggebliebenen Gebäude (z.B. alle an das Ende einer einzelnen Reihe angehängt, je eines am Ende jeder zweiten Reihe, usw.) erfordern eine höhere Anzahl von Effektverteilern, die abgedeckt werden müssen.

Optimale Reihen

Für 3×3-Strukturen sind Anordnungen, die c = 3r erfüllen, optimal, in dem Sinne, dass sie die Anzahl der Effektverteiler minimieren, die benötigt werden, um die Gesamtzahl der Strukturen (rc) abzudecken, und somit den größten Nutzen aus einem einzelnen Effektverteiler ziehen. Da Strukturen nur in ganzzahligen Mengen gebaut werden können, gibt es unterhalb einer vernünftigen Grenze für die Gesamtgröße des Arrays nur eine endliche Anzahl von ganzzahligen Strukturanzahlen rc, mit denen eine optimale Reihe so gebaut werden kann, dass c = 3r und c und r ganzzahlig sind. Die ersten Zählungen, zusammen mit den zugehörigen Reihen-Größen und dem Verhältnis von Effektverteilern zu Strukturen, sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst.

Strukturen Zeilen Spalten Effektverteiler Effektverteiler pro Struktur Ausmaße (Kacheln)*
3 1 3 12 4.00 18×11
12 2 6 27 2.25 27×19
27 3 9 48 1.78 36×27
48 4 12 75 1.56 45×35
75 5 15 108 1.44 54×43
108 6 18 147 1.36 63×51
147 7 21 192 1.31 72×59
... ... ... ... ... ...
3r^2 r 3r (r + 1) (3r + 3) 1 + 2/r + 1/r^2 (9r + 9) × (8r + 3)

Anmerkungen zur Tabelle:

  • Die Ausmaße der Reihen in Kacheln (letzte Tabellenspalte) geht davon aus, dass über oder unter jeder Reihe von Strukturen 2 Kacheln Platz (z. B. Greifarm + Kiste) gelassen wird, während an anderen Stellen kein zusätzlicher Platz gelassen wird.
  • Ddie 5-reihige Anordnung (75 Strukturen) ist das größte, das von einem Logistiknetz abgedeckt werden kann, das von Roboports erzeugt wird, die sich außerhalb seiner Grundfläche befinden. Für größere Reihen müsste zumindest eine minimale Anzahl von Roboports strategisch im Inneren platziert werden, um eine Abdeckung zu gewährleisten, wodurch sich das Verhältnis von Effektverteilern zu Strukturen etwas verschlechtert.

Siehe auch